In eigener Sache: Politblog und der Ron Paul Hype
Wie einige meiner Leser wissen, schrieb ich einige Monate im politblog. Wer meine Artikel in einer Übersicht haben möchte, findet sie hier.
http://del.icio.us/nemetico/nemetico_in_politblog
Im Sommer diesen Jahres wurden mir allerdings plötzlich die Veröffentlichungsrechte entzogen, was mit organisatorisch-redaktionellen Dingen begründet wurde. Eine gewisse Zeit konnte ich aus beruflichen Gründen auch nur wenig schreiben, meldete mich aber jedenfalls bei pony_huetchen zurück und schrieb auch noch einige Artikel. Im Zusammenhang mit der us-amerikanischen Affäre wegen einer Armenien – Resolution tauchten zudem aber auch noch politische Konflikte auf. So widersprach ich entschieden einer seltsamen Deutung, wonach die kurdisch-nationalistische PKK (Kongra – gel) von US – Geheimdiensten „gelenkt“ sei. Ein von mir selbst verfaßter Artikel zur Kurdenfrage erschien nie, dafür einer von pony_huetchen, den ich in mehreren Kommentaren kritisch zu ergänzen versuchte.
http://politblog.net/nachrichten/2007/10/25/1701-tuerkische-angriffe-im-nordirak-wird-der-brandherd-aus-deutschland-gesteuert/
Damals beschlich mich zum ersten Male das Gefühl, dass der Entzug der Veröffentlichungsrechte etwas mit meinen politischen Positionen zu tun haben könnte. Schließlich hatte ich in meinen Artikeln nie verhehlt, dass ich von demokratischen sozialistischen Grundpositionen ausgehe.
Mit großem Unbehagen verfolgte ich die Tatsache, dass die beiden anderen Autoren des politblog (der Gründer DaRockwilda und Pony_huetchen) im amerikanischen Vorwahlkampf sich auf den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Ron Paul eingeschossen hatten.
Das wichtigste Argument dafür war, dass Ron Paul sich konsequent gegen den Irakkrieg ausgesprochen habe (was richtig ist).
Ich bin traditionell bei Wahlempfehlungen ohnehin sehr zurückhaltend, da es leicht passieren kann, dass das Wahlvolk „seine Stimme abgibt und sie nie wieder zurück bekommt“ (ironisch ausgedrückt). Doch die "eigentümliche" Präferenz für den waffennärrischen Ron Paul wunderte mich doch sehr, zumal doch da auch noch zwei demokratische Kandidaten (Kucinich und Gravel) sich als konsequente Kriegsgegner präsentierten.
Da ich wie schon gesagt Wahlempfehlungen von meiner Seite für nicht so wichtig halte (zumal für eine US – Wahl), beachtete ich den Umstand nicht weiter, dass der politblog geradezu sich zu einem Wahlkampfmedium für Ron Paul entwickelte.
Who the hell is Ron Paul, mögen sich auch viele Leser gefragt haben, die vor allem wegen anderer durchaus hervorragender und wertvoller kritischer Artikel den politblog regelmäßig besuchen.
Der politblog bemühte sich auch, der Leserschaft das Gefühl einer oppositionellen Gemeinschaft zu geben und sie in durchaus interessante politische Kampagnen und Aktionen einzubinden.
Leider muß ich auch zugeben, dass ich ein wenig blauäugig war und kaum bemerkte, dass geradezu scharenweise Kommentatoren sich zu Wort meldeten, deren Auffassung mir zunächst als sehr skurril ins Auge fielen.
Beispielsweise:
Ein freier Markt ist das einzig logische und vernünftige System. Er kann aber nur mit einer allgemein anerkannten Moral funktionieren. ….
Ein freier Markt war auch von den Gründungsvätern der USA vorgesehen, die wussten aber, das er nur mit einer Regierung laufen konnte, alles andere hätte zur Anarchie geführt.
Damals war die Regierung im Grunde nur für die militärischen Fragen zuständig. Es gab noch keine Arbeitsämter, Sozialämter, Alterheime, Rentenversicherungen usw.
Es gab kein Sozialsystem in den USA und es gab noch keinen Sozialismus. Es gab keine Einkommenssteuer !
Dies änderte sich aber spätestens, als die Federal Reserve Bank von Amerika geschaffen wurde. Von da an ging es endgültig bergab , denn ein Staat mit diesem Geldsystem hat kein anderes Schicksal als wachsen, wachsen , wachsen, wie ein Krebsgeschwür, denn er leidet an Leukämie, wenn man das Geld als das Blut der Wirtschaft versteht.
Ich hoffe Ron Paul wird Präsident. Er gibt allen Leuten, die mit dieser Entwicklung unzufrieden sind, eine Stimme. Vielleicht reißt er sogar Europa mit ? Wer weis ?
Daß er vom Etablishment krampfhaft bekämpft wird, ist ein sehr gutes Zeichen!
Hier gab es noch nie so viel Freiheit wie in den Staaten. Es wird Zeit…
Gewiß gibt es viele politische Meinungen, so sagte ich mir, und das Recht auf Meinungsfreiheit ist auch mir fundamental. Als Autor des politblogs suchte ich durchaus die Diskussion sogar mit sehr extremen politischen Positionen und scheute mich auch nicht vor kritischen Dialogen mit sogenannten „Nazis“ – allerdings ohne meine eigenen Positionen aufzugeben.
Ein wenig anders wurde es mir schon, als ich in Videoclips von Ron Paul – Anhängern den politblog als Teil der „Ron Paul Revolution“ aufgelistet fand, und das zu einem Zeitpunkt, als ich selbst noch in der Autorenliste genannt wurde.
http://www.youtube.com/watch?v=07TVBLFroSM
Das machte mich aufmerksam.
Langer Rede kurzer Sinn: ich tauche auf der Autorenliste nicht mehr auf, sie selbst ist längst spurlos verschwunden und meine Kommentare erscheinen nur noch mit viel Glück.
Mitgeteilt wurde mir offiziell gar nichts, ich bin sozusagen stillschweigend „entsorgt“ worden. Nein, von Zensur spreche ich in diesem Rahmen ausdrücklich nicht, schließlich ist der politblog kein staatliches Organ, sondern ein privater Blog.
Daß unterschiedliche politische Positionen unter den Autoren vorhanden waren und sind, erschien mir selbstverständlich. Ich wunderte mich daher doch ein wenig über meine Abservierung.
Als ich aber begann, über Hintergründe und Wurzeln der „Ron Paul Revolution“ zu recherchieren und zu forschen, wunderte ich mich über gar nichts mehr.
Bei dem Hype um Ron Paul handelt es sich nicht nur um einen Hype der beiden politblog – Autoren (DaRockwilda stärker, Pony_huetchen schwächer), es handelt sich offenkundig auch um eine straff organisierte politische Bewegung, die zwar in Deutschland zahlenmäßig sehr schwach ist und hier vor allem im marktradikalen Flügel der FDP zu verorten ist, aber sehr wohl die Kommentarseiten des politblog zu dominieren vermochte.
Nüchtern betrachtet darf man den politblog unterdessen als ein Propagandamedium dieser Bewegung betrachten, jedenfalls sehe ich das so. Grundsätzlich ist da nichts gegen einzuwenden, dass die beiden Autoren sich für diese politische Ausrichtung entschieden haben und andere Ausrichtungen wie die meine ausgrenzen. Im Einzelfalle entwertet das auch nicht unbedingt den Nachrichtengehalt von Artikeln in diesem Blog.
Aber ich konnte feststellen, dass die meisten politblog – Leser von dieser Bewegung und ihren Grundsätzen und Zielen nicht das geringste wissen.
Es herrscht eine Stimmung vor etwa in der Art „Wenn Ron Paul Präsident wird, dann wird alles besser!“.
Die „Libertären“ und „Anarchokapitalisten“, die vor allem die Kampagne von Ron Paul puschen, haben eine erhebliche Umerziehungsarbeit vor sich, denn ein Großteil der politblog – Leser ist antikapitalistisch gestimmt. Daß die „Ron Paul – Revolution“ aber gerade für einen vollendeten Kapitalismus eintritt, für die Abschaffung des Sozialstaates, für die Abschaffung öffentlicher Dienstleistungen, für marktradikale „Lösungen“, die den sogenannten Neoliberalismus noch in den Schatten stellen, davon ahnen die meisten der Leser gar nichts. Auch nicht davon, dass Ron Paul keineswegs ein „9/11-Truther“ ist, und schon gar kein grundsätzlicher Kriegsgegner, und natürlich auch nichts von der Feindseligkeit dieser Bewegung gegenüber Arbeitsmigranten, Homosexuellen, Abtreibungen und jeglichen Minderheitenrechten.
Daher möchte ich in meinen nächsten Artikeln Hintergründe, Programm und Ideologie dieser Bewegung darstellen. Es hilft aus meiner Sicht nichts, entweder diese Bewegung schönzureden oder umgekehrt sie mit relativ nichtssagenden Floskeln wie „rechtsextrem“ oder gar „faschistisch“ zu titulieren.
Mir geht es darum, diese Bewegung, deren Auffassungen in ausdrücklich nicht teile(ausgenommen den sofortigen Abzug der US - Truppen aus dem Irak), zumindest insoweit korrekt darzustellen, dass sich jeder Leser ein eigenes Bild machen kann.
Mit dieser Artikelserie in mehreren Teilen schließe ich meine Tätigkeit für den politblog endgültig ab und werde nach Möglichkeiten suchen, mich in ein vergleichbares Blog – Projekt einzubringen (natürlich eines, das mich politisch akzeptieren kann). Ansatz und Konzeption des politblogs finde ich nämlich nach wie vor bemerkenswert und vorbildlich. Innerhalb eines Jahres schaffte es dieser Blog, mit einer wahrlich sehr dünnen Personaldecke, seine Leserschaft von wenigen hundert auf mehrere tausend pro Tag zu steigern. Diese Tatsache ist auch ein Ausdruck für erwachendes politisches Bewusstsein bei tausenden von Menschen und einem gesunden Misstrauen gegenüber den etablierten und durchaus auf politische Linien eingeschworene Massenmedien.
Insofern war diese Zeit für mich nicht verloren.
http://del.icio.us/nemetico/nemetico_in_politblog
Im Sommer diesen Jahres wurden mir allerdings plötzlich die Veröffentlichungsrechte entzogen, was mit organisatorisch-redaktionellen Dingen begründet wurde. Eine gewisse Zeit konnte ich aus beruflichen Gründen auch nur wenig schreiben, meldete mich aber jedenfalls bei pony_huetchen zurück und schrieb auch noch einige Artikel. Im Zusammenhang mit der us-amerikanischen Affäre wegen einer Armenien – Resolution tauchten zudem aber auch noch politische Konflikte auf. So widersprach ich entschieden einer seltsamen Deutung, wonach die kurdisch-nationalistische PKK (Kongra – gel) von US – Geheimdiensten „gelenkt“ sei. Ein von mir selbst verfaßter Artikel zur Kurdenfrage erschien nie, dafür einer von pony_huetchen, den ich in mehreren Kommentaren kritisch zu ergänzen versuchte.
http://politblog.net/nachrichten/2007/10/25/1701-tuerkische-angriffe-im-nordirak-wird-der-brandherd-aus-deutschland-gesteuert/
Damals beschlich mich zum ersten Male das Gefühl, dass der Entzug der Veröffentlichungsrechte etwas mit meinen politischen Positionen zu tun haben könnte. Schließlich hatte ich in meinen Artikeln nie verhehlt, dass ich von demokratischen sozialistischen Grundpositionen ausgehe.
Mit großem Unbehagen verfolgte ich die Tatsache, dass die beiden anderen Autoren des politblog (der Gründer DaRockwilda und Pony_huetchen) im amerikanischen Vorwahlkampf sich auf den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Ron Paul eingeschossen hatten.
Das wichtigste Argument dafür war, dass Ron Paul sich konsequent gegen den Irakkrieg ausgesprochen habe (was richtig ist).
Ich bin traditionell bei Wahlempfehlungen ohnehin sehr zurückhaltend, da es leicht passieren kann, dass das Wahlvolk „seine Stimme abgibt und sie nie wieder zurück bekommt“ (ironisch ausgedrückt). Doch die "eigentümliche" Präferenz für den waffennärrischen Ron Paul wunderte mich doch sehr, zumal doch da auch noch zwei demokratische Kandidaten (Kucinich und Gravel) sich als konsequente Kriegsgegner präsentierten.
Da ich wie schon gesagt Wahlempfehlungen von meiner Seite für nicht so wichtig halte (zumal für eine US – Wahl), beachtete ich den Umstand nicht weiter, dass der politblog geradezu sich zu einem Wahlkampfmedium für Ron Paul entwickelte.
Who the hell is Ron Paul, mögen sich auch viele Leser gefragt haben, die vor allem wegen anderer durchaus hervorragender und wertvoller kritischer Artikel den politblog regelmäßig besuchen.
Der politblog bemühte sich auch, der Leserschaft das Gefühl einer oppositionellen Gemeinschaft zu geben und sie in durchaus interessante politische Kampagnen und Aktionen einzubinden.
Leider muß ich auch zugeben, dass ich ein wenig blauäugig war und kaum bemerkte, dass geradezu scharenweise Kommentatoren sich zu Wort meldeten, deren Auffassung mir zunächst als sehr skurril ins Auge fielen.
Beispielsweise:
Ein freier Markt ist das einzig logische und vernünftige System. Er kann aber nur mit einer allgemein anerkannten Moral funktionieren. ….
Ein freier Markt war auch von den Gründungsvätern der USA vorgesehen, die wussten aber, das er nur mit einer Regierung laufen konnte, alles andere hätte zur Anarchie geführt.
Damals war die Regierung im Grunde nur für die militärischen Fragen zuständig. Es gab noch keine Arbeitsämter, Sozialämter, Alterheime, Rentenversicherungen usw.
Es gab kein Sozialsystem in den USA und es gab noch keinen Sozialismus. Es gab keine Einkommenssteuer !
Dies änderte sich aber spätestens, als die Federal Reserve Bank von Amerika geschaffen wurde. Von da an ging es endgültig bergab , denn ein Staat mit diesem Geldsystem hat kein anderes Schicksal als wachsen, wachsen , wachsen, wie ein Krebsgeschwür, denn er leidet an Leukämie, wenn man das Geld als das Blut der Wirtschaft versteht.
Ich hoffe Ron Paul wird Präsident. Er gibt allen Leuten, die mit dieser Entwicklung unzufrieden sind, eine Stimme. Vielleicht reißt er sogar Europa mit ? Wer weis ?
Daß er vom Etablishment krampfhaft bekämpft wird, ist ein sehr gutes Zeichen!
Hier gab es noch nie so viel Freiheit wie in den Staaten. Es wird Zeit…
Gewiß gibt es viele politische Meinungen, so sagte ich mir, und das Recht auf Meinungsfreiheit ist auch mir fundamental. Als Autor des politblogs suchte ich durchaus die Diskussion sogar mit sehr extremen politischen Positionen und scheute mich auch nicht vor kritischen Dialogen mit sogenannten „Nazis“ – allerdings ohne meine eigenen Positionen aufzugeben.
Ein wenig anders wurde es mir schon, als ich in Videoclips von Ron Paul – Anhängern den politblog als Teil der „Ron Paul Revolution“ aufgelistet fand, und das zu einem Zeitpunkt, als ich selbst noch in der Autorenliste genannt wurde.
http://www.youtube.com/watch?v=07TVBLFroSM
Das machte mich aufmerksam.
Langer Rede kurzer Sinn: ich tauche auf der Autorenliste nicht mehr auf, sie selbst ist längst spurlos verschwunden und meine Kommentare erscheinen nur noch mit viel Glück.
Mitgeteilt wurde mir offiziell gar nichts, ich bin sozusagen stillschweigend „entsorgt“ worden. Nein, von Zensur spreche ich in diesem Rahmen ausdrücklich nicht, schließlich ist der politblog kein staatliches Organ, sondern ein privater Blog.
Daß unterschiedliche politische Positionen unter den Autoren vorhanden waren und sind, erschien mir selbstverständlich. Ich wunderte mich daher doch ein wenig über meine Abservierung.
Als ich aber begann, über Hintergründe und Wurzeln der „Ron Paul Revolution“ zu recherchieren und zu forschen, wunderte ich mich über gar nichts mehr.
Bei dem Hype um Ron Paul handelt es sich nicht nur um einen Hype der beiden politblog – Autoren (DaRockwilda stärker, Pony_huetchen schwächer), es handelt sich offenkundig auch um eine straff organisierte politische Bewegung, die zwar in Deutschland zahlenmäßig sehr schwach ist und hier vor allem im marktradikalen Flügel der FDP zu verorten ist, aber sehr wohl die Kommentarseiten des politblog zu dominieren vermochte.
Nüchtern betrachtet darf man den politblog unterdessen als ein Propagandamedium dieser Bewegung betrachten, jedenfalls sehe ich das so. Grundsätzlich ist da nichts gegen einzuwenden, dass die beiden Autoren sich für diese politische Ausrichtung entschieden haben und andere Ausrichtungen wie die meine ausgrenzen. Im Einzelfalle entwertet das auch nicht unbedingt den Nachrichtengehalt von Artikeln in diesem Blog.
Aber ich konnte feststellen, dass die meisten politblog – Leser von dieser Bewegung und ihren Grundsätzen und Zielen nicht das geringste wissen.
Es herrscht eine Stimmung vor etwa in der Art „Wenn Ron Paul Präsident wird, dann wird alles besser!“.
Die „Libertären“ und „Anarchokapitalisten“, die vor allem die Kampagne von Ron Paul puschen, haben eine erhebliche Umerziehungsarbeit vor sich, denn ein Großteil der politblog – Leser ist antikapitalistisch gestimmt. Daß die „Ron Paul – Revolution“ aber gerade für einen vollendeten Kapitalismus eintritt, für die Abschaffung des Sozialstaates, für die Abschaffung öffentlicher Dienstleistungen, für marktradikale „Lösungen“, die den sogenannten Neoliberalismus noch in den Schatten stellen, davon ahnen die meisten der Leser gar nichts. Auch nicht davon, dass Ron Paul keineswegs ein „9/11-Truther“ ist, und schon gar kein grundsätzlicher Kriegsgegner, und natürlich auch nichts von der Feindseligkeit dieser Bewegung gegenüber Arbeitsmigranten, Homosexuellen, Abtreibungen und jeglichen Minderheitenrechten.
Daher möchte ich in meinen nächsten Artikeln Hintergründe, Programm und Ideologie dieser Bewegung darstellen. Es hilft aus meiner Sicht nichts, entweder diese Bewegung schönzureden oder umgekehrt sie mit relativ nichtssagenden Floskeln wie „rechtsextrem“ oder gar „faschistisch“ zu titulieren.
Mir geht es darum, diese Bewegung, deren Auffassungen in ausdrücklich nicht teile(ausgenommen den sofortigen Abzug der US - Truppen aus dem Irak), zumindest insoweit korrekt darzustellen, dass sich jeder Leser ein eigenes Bild machen kann.
Mit dieser Artikelserie in mehreren Teilen schließe ich meine Tätigkeit für den politblog endgültig ab und werde nach Möglichkeiten suchen, mich in ein vergleichbares Blog – Projekt einzubringen (natürlich eines, das mich politisch akzeptieren kann). Ansatz und Konzeption des politblogs finde ich nämlich nach wie vor bemerkenswert und vorbildlich. Innerhalb eines Jahres schaffte es dieser Blog, mit einer wahrlich sehr dünnen Personaldecke, seine Leserschaft von wenigen hundert auf mehrere tausend pro Tag zu steigern. Diese Tatsache ist auch ein Ausdruck für erwachendes politisches Bewusstsein bei tausenden von Menschen und einem gesunden Misstrauen gegenüber den etablierten und durchaus auf politische Linien eingeschworene Massenmedien.
Insofern war diese Zeit für mich nicht verloren.
nemetico - 13. Dez, 19:06



Der "lange Arm" des militärindustriellen Komplexes versuchte aus meiner Sicht mir Ende 2008 die Stimme abzudrehen, indem mir während des Editieren mein Blog nemetico.myblog.de gelöscht und die Zugriffsrechte entzogen wurden. Dank mein-parteibuch.com sind aber alle meine Artikel im cache dieses Blogs weiterhin verfügbar.
Wenn Sie nachlesen wollen, welche ruchlosen Texte in
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Ich bin von meiner bisherigen Handhabung von Kommentaren in meinem Blog abgewichen. Antisemitische, antijüdische, zionistische, antipalästinenische, antiarabische, antiislamische und sonstige faschistischen und volksverhetzenden Posts werden kommentarlos gelöscht.
Sucht euch andere Plätze, ihr Gesindel!
Diese Webseite wird sich jederzeit gegen jede "völkische" oder rassistische Interpretationen von Geschehnissen wenden. Verantwortung für Untaten tragen keine abstrakten "Völker", sondern stets konkrete Menschen mit Namen und Adresse. Diese müssen zur Verantwortung gezogen werden! Mit Herrenmenschen - Ideologien wird in diesem Blog nicht mehr diskutiert. Dieser Blog steht zudem stets und unwiderruflich auf Seiten von "Untermenschen" gegen "Herrenmenschen" (wie auch immer sie sich titulieren mögen), und zwar so lange es solche Systeme und Ideologien gibt. Hierbei wird es KEINE "Ausgewogenheit" geben.