Erdrutschsieg der japanischen Opposition bei den Wahlen
Abseits vom öffentlichen Interesse in Deutschland, das wohl auf die gerade stattgefundenen Landtagswahlen fokussiert ist, vollzog sich in Japan eine Wahlniederlage von historischen Ausmassen für die seit Kriegsende nahezu ungebrochen regierende Liberal-Demokratische Partei.
Die siegreiche Demokratische Partei Japans machte von sich reden dadurch, dass sie das geradezu sklavisch-unterwürfige Verhalten der bisherigen Regierung Japans durch ein Verhältnis "auf gleicher Augenhöhe" reduzieren will, sich stärker den ostasiatischen Nachbarn zuwenden will und offen ihre Zweifel an der "offiziellen" Version zu den Ereignissen am 11.9.2001 in New York/Washington zu Ausdruck brachte.
Der Wahlsieg ist erbebenmäßig.
Die DPJ errang 302 von 480 Parlamentssitzen, die unterlegene LDP 115 (ein Drittel ihres bisherigen Ergebnisses).
Sicher darf von der DPJ (die in etwa der deutschen Sozialdemokratie vergleichbar ist) nicht zuviel erwartet werden, doch ist der massive Stimmungsumschwung in der japanischen Bevölkerung unverkennbar. Die neoliberale LDP, die Partei des "Big Business" schlechthin, hat das Vertrauen verloren.
Eine Phase verstärkter sozialer Konflikte zeichnet sich ab, und die Wähler der DPJ werden diese Partei beim Wort nehmen wollen. Im Unterschied zu uns in Deutschland ist die DPJ als nunmehr siegreiche Oppositionspartei noch "unverbraucht".
Informative Links:
Die siegreiche Demokratische Partei Japans machte von sich reden dadurch, dass sie das geradezu sklavisch-unterwürfige Verhalten der bisherigen Regierung Japans durch ein Verhältnis "auf gleicher Augenhöhe" reduzieren will, sich stärker den ostasiatischen Nachbarn zuwenden will und offen ihre Zweifel an der "offiziellen" Version zu den Ereignissen am 11.9.2001 in New York/Washington zu Ausdruck brachte.
Der Wahlsieg ist erbebenmäßig.
Die DPJ errang 302 von 480 Parlamentssitzen, die unterlegene LDP 115 (ein Drittel ihres bisherigen Ergebnisses).
Sicher darf von der DPJ (die in etwa der deutschen Sozialdemokratie vergleichbar ist) nicht zuviel erwartet werden, doch ist der massive Stimmungsumschwung in der japanischen Bevölkerung unverkennbar. Die neoliberale LDP, die Partei des "Big Business" schlechthin, hat das Vertrauen verloren.
Eine Phase verstärkter sozialer Konflikte zeichnet sich ab, und die Wähler der DPJ werden diese Partei beim Wort nehmen wollen. Im Unterschied zu uns in Deutschland ist die DPJ als nunmehr siegreiche Oppositionspartei noch "unverbraucht".
Informative Links:
- Tagesschau - Bericht zu den japanischen Wahlen. Während die LDP zuerst die Interessen der Wirtschaft bedienen wollte, versprach die Demokratische Partei, den Bürger ins Zentrum zu stellen. Vor allem plant sie denen zu helfen, die am stärksten von der Krise betroffen sind: Familien mit Kindern, Rentnern, Arbeitslosen und den Landwirten. So will sie das Kindergeld erhöhen, die Gebühren für höhere Schulen und Autobahnen abschaffen, Bauern ein Mindesteinkommen geben und eine Mindestrente einführen. Beobachtern ist allerdings unklar, wie Hatoyama angesichts der dramatischen Haushaltslage Japans diese Versprechen finanzieren will.
Außenpolitisch will sich Hatoyama stärker von den USA abnabeln, zugleich die Beziehungen zu Japans asiatischen Nachbarn deutlich verbessern.
nemetico - 30. Aug, 19:56



Der "lange Arm" des militärindustriellen Komplexes versuchte aus meiner Sicht mir Ende 2008 die Stimme abzudrehen, indem mir während des Editieren mein Blog nemetico.myblog.de gelöscht und die Zugriffsrechte entzogen wurden. Dank mein-parteibuch.com sind aber alle meine Artikel im cache dieses Blogs weiterhin verfügbar.
Wenn Sie nachlesen wollen, welche ruchlosen Texte in
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Ich bin von meiner bisherigen Handhabung von Kommentaren in meinem Blog abgewichen. Antisemitische, antijüdische, zionistische, antipalästinenische, antiarabische, antiislamische und sonstige faschistischen und volksverhetzenden Posts werden kommentarlos gelöscht.
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