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BDS - Boykottiert Israel!

Dienstag, 13. Oktober 2009

Israel - Boycott lohnt sich und greift!

Wer glaubt, dass eine Boycott - Kampagne gegen Israel, wie sie u.a. von Naomi Klein und Tariq Ali propagiert wird, nur geringe Aussichten auf Erfolg hätte, sollte sich eines besseren belehren lassen:
  • Februar 2009 meldete die israelische Presse, daß der Verkauf israelischer Waren aufgrund des Boykotts um 21% zurückgegangen ist.
  • Der israelische Botschafter in den USA, Michael Oren, bezeichnete die Boykottkampagne im Mai in einem Artikel der neokonservativen Zeitschrift "Commentary" als eine der "sieben existentiellen Bedrohungen" Israels.
  • Die US-Kampagne zur Beendigung der israelischen Besatzung beispielsweise konzentriert sich auf die US-Konzerne Motorola und Caterpillar, die die israelische Kriegs- und Aufstandsbekämpfungsmaschinerie beliefern.
  • Im Vereinigten Königreich erreichte die, der britischen Presse zufolge, "größte Studentenbewegung seit 20 Jahren", die aus Protest gegen den Krieg 34 Universitäten besetzt hatte, daß an einigen Universitäten Produkte aus israelischen Kolonien boykottiert werden.
  • In Norwegen begannen die Gewerkschaften bereits im Januar mit einer Kampagne zum Abzug aller staatlichen Investitionen aus Israel und 31% der Bevölkerung sprachen sich in Umfragen für einen vollständigen Boykott Israels aus.
  • Noch im Dezember 2008 kündigte die Church of England den Abzug ihrer Investitionen aus dem US-Konzern Caterpillar an, der Militärbulldozer an die israelische Armee liefert.
  • In Südafrika und Australien weigerten sich die Hafenarbeiter im Februar, israelische Schiffe zu entladen.
  • Die an den Gewerkschaftsverband [extern] COSATU angeschlossenen südafrikanische Hafenarbeitergewerkschaft rief darüber hinaus zum Boykott israelischer Waren auf und forderte von der Regierung, die ökonomischen und politischen Beziehungen zu Israel abzubrechen.
  • In Frankreich setzen Aktivist/inn/en die Carrefour-Supermarktkette, im Vereinigten Königreich die Tesco-Supermärkte und in den USA Trader Joe unter Druck, israelische Waren aus ihrem Sortiment zu nehmen.
Diese und andere Fakten sind im Artikel "Boykott, Desinvestment und Sanktionen" in telepolis nachzulesen.

Freitag, 24. Juli 2009

Sind Boykottaufrufe gegen Israel unrechtmäßig?

Solcherlei verbreiten nämlich zionistische Trolle in letzter Zeit.
Die Antwort: nein.
Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte im Fall Willem gegen Frankreich, dokumentiert bei steinbergrecherche.com.

Mittwoch, 21. Januar 2009

Boykottiert Israel!


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Sonntag, 18. Januar 2009

BDS-Aufruf der Jüdisch-französische Union für den Frieden

Die Jüdisch-französische Union für den Frieden, UJFP, am 3.1.2009:

Bodenangriff auf Gaza

Die israelischen Führer haben sich für ihre Verbrechen zu verantworten.

Nach Jahren einer unmenschlichen Blockade, nach einer Woche der Bombardierung mit 450 Toten und Tausenden Verletzten hat die israelische Armee am 3.Januar 2009 ihre Bodentruppen gegen den Gazastreifen geworfen. Dieses Verbrechen war lange angekündigt. Zorn und Wut darüber, daß wir es nicht haben verhindern können, sind umso größer.

So kann also 2009 eine der mächtigsten Armeen der Welt ein überbevölkertes Gebiet angreifen und dort straflos massakrieren, wen ihr beliebt.

Alle Zionisten für Krieg

Ein tragischer Konsenz in der israelischen Gesellschaft ermöglichte das Verbrechen. Alle zionistischen Parteien wurden im vorhinein vom Angriff auf Gaza unterrichtet, und alle haben ihn gebilligt. Nur eine kleine Minderheit von Anti-Kolonialisten steht weiter unermüdlich dagegen, demonstriert und gibt Zeugnis.

Dieses Meinungsbild ist Ergebnis dauernder Propaganda in Israel. Sie zielt darauf, die Bewohner von Gaza oder die Hamas zu entmenschlichen und darauf, daß zulässig oder normal wird, sie zu ermorden.

Die Beihelfer

Die Beihilfe der Europäischen Union ermöglichte das Verbrechen. Die Entscheidung des Rats unter französischem Vorsitz, die Beziehungen zwischen der Union und Israel aufzuwerten, während die politisch Klasse Israels sich in kriegerischen Wahlversprechen überbietet, diese Entscheidung wurde als Erlaubnis zum Töten verstanden. Der Empfang von Tzipi Livni durch Sarkozy und Kouchner in Paris war eine Ermunterung zum Angriff.

Die Beihilfe der Vereinigten Staaten ermöglichte das Verbrechen, der Vereinigten Staaten, die nie aufgehört haben, Israel mit Waffen zu überhäufen und seine Kassen immer wieder aufzufüllen; und schließlich die Beihilfe bestimmter arabischer Führer, die, wie Mubarak, ihr Einverständnis zu diesem Einmarsch gegeben haben. Die Straffreiheit der zivilen und miltärischen israelischen Führer ermöglichte das Verbrechen, der Führer, die ohne Unterlaß das Völkerrecht brechen und sich regelmäßig durch Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit schuldig machen.

Weltweite Demonstrationen

Auf der ganzen Welt fanden Demonstrationen von seltenem Umfang gegen den israelischen Angriff statt, insbesondere heute. Sowohl in den arabischen Ländern, als auch in den Vereinigten Staaten, in Großbritannien, und sogar in Tel Aviv. In allen französischen Städten haben riesige Demonstrationen neue Kräfte mobilisiert, die sich gegen diese Barbarei engagieren. Die Jüdisch-französische Union für den Frieden rühmt sich der Teilnahme an diesen Demonstrationen. Sie prangert den Vertreterrat der jüdischen Einrichtungen Frankreichs, CRIF, an, der versucht, alle Juden Frankreichs hinter der verbrecherischen Politik des Staates Israel einzureihen.

Es ist dringend, Mobilisierung und Demonstrationen müssen fortgesetzt werden.

Boykott, Investitionsabzug, Sanktionen gegen Israel!

Um das Massaker aufzuhalten, das jetzt im Gange ist, muß von der französischen Regierung, von der Europäischen Union und von der internationalen Gemeinschaft gefordert werden, daß sie sofort ihre Beihilfe zum Angriff abbrechen. Sie müssen den sofortigen Abbruch des Einmarschs fordern. Sie müssen eine Politik des Boykotts, des Abzugs der Investitionen und eine Sanktionspolitik gegen Israel organisieren, nach dem Vorbild der Kampagne, der einst in Südafrika die Apartheid wich. Sie müssen fordern, daß die israelischen Führer vor Gericht kommen und sich für ihre Verbrechen verantworten.

T:I:S, Übersetzung und Zwischenüberschriften, 4. Januar 2009

Beginnen wir mit BDS - Boykott Israel. Das Beispiel

L'Oreal: Makeup für Israelische Apartheid!

Die palästinensische BDS-Kampagne fordert dazu auf, alle Produkte des französischen Kosmetikkonzerns zu boykottieren. L'Oreal ist tief und umfassend in Geschäftsbeziehungen zu Israel verwickelt, trotz dessen andauernde Besatzungs- und Apartheidpolitik gegen die eingeborenen palästinensischen Menschen.
Die Operationen von L'Oreal in Israel fingen Mitte der 90er Jahre an, teils aus politischen Überlegungen. Seit dann hat L'Oreal Israel, die Tochtergesellschaft des Unternehmens in Israel, eine Fabrik in der israelischen Stadt von Migdal Ha'emek in Galiläa. Die Siedlung von Migdal Ha'emek wurde 1952 auf dem Land des ethnisch gesäuberten palästinensischen Dorfes al-Mujaydil errichtet. Wie fast alle anderen jüdischen Siedlungen verweigert Migdal Ha'emek "nicht Juden", auch palästinensischen BürgerInnen von Israel, die Rückkehr und das Recht Häuser in dieser Siedlung zu mieten oder zu kaufen.
L'Oreal Israel ist Hersteller einer Produktelinie Dead Sea unter dem Namen "Natural Sea Beauty". Diese wird in 22 Ländern exportiert. Ein Drittel des Westufers des Toten Meeres liegt in der 1967 israelisch besetzten Westbank. Während den PalästinenserInnen der Zugang zum Toten Meer zunehmend verweigert wird, baut Israel illegal sein Tourismusinfrastruktur aus.
Die Aktivitäten von L'Oreal in Israel sind nicht auf L'Oreal Israel beschränkt. Während palästinensische AkademikerInnen und StudentInnen laufend in ihren Studium und Arbeit in den besetzten Gebieten behindert werden, spendete L'Oreal im Juli 2008 100,000 Dollar an Israels Weizmann-Institut. Das Weizmann-Institut ist seit seiner Gründung ein wichtigstes Zentren für die heimliche Erforschung und Entwicklung von nuklearen, chemischen und biologischen Waffen für Israels militärische Errichtungen. Die palästinensische Kampagne für den akademischen und kulturellen Boykott von Israel (PACBI) ruft deshalb auch zum Boykott dieses Instituts auf.
Der Vorsitzende von L'Oreal Israel ist Gad Propper. der auch Vorsitzender von Israel-EU-Handelskammer ist. Er spielte auch beim Ausbau des Handels zwischen Israel und Australien und Neuseeland eine wichtige Rolle. 1994 kaufte L'Oreal einen 30 Prozentanteil an Proppers Unternehmen Interbeauty, von dem L'Oreal Israel geschaffen wurde. Seit dann ist Israel der Handelsplatz von L'Oreal für den ganzen Mittleren Osten geworden.

Artikel wurde vollständig übernommen von http://ai-ger.blogspot.com/

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Nemeticos unausrottbarer Politblog seit der Stilllegung auf myblog.de auf Veranlassung von "unbekannter" Seite Dezember 2008, kurz vor Beginn des Gaza - Massakers

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