Ich bin nicht in allen Punkten der Meinung Christoph Hörstels. Insbesondere meine ich, dass nicht die beiden Pipelines durch Afghanistan der entscheidende Kriegsgrund sind, sondern der Opiumanbau. Die finanziellen Dimensionen des Heroingeschäftes übertreffen nach meiner Einschätzung jeden Profit aus den beiden Pipelines.
Es ist wirklich kurzweilig, die rhetorischen Verrenkungen der Nachrichtendienste (gemeinhin "Medien" genannt) und der berufsmäßigen Volksbetrüger zu beobachten, wenn sie den Krieg Deutschlands gegen die afghanischen Völker zu vertuschen versuchen.
Mit schweren Waffen kämpft die Bundeswehr derzeit in Afghanistan - und beteuert, dass die Zivilbevölkerung trotz des jüngsten tödlichen Vorfalls keinerlei Feindseligkeiten gegen deutsche Soldaten hegt.
schreiben Katja Schirmer und Oliver Das Gupta in der Süddeutschen Zeitung.
Immerhin setzen sich die Autoren damit vom Geschwätz der Nachrichtendiensteagenturen vorsichtig ab, indem sie den eher kritisch-pejorativen Begriff "beteuern" verwenden. Eine solche Vorsicht ist angebracht.
Bundeswehr und Verteidigungsministerium würden von sich selbst nicht sagen "Wir beteuern, dass die Zivilbevölkerung trotz des jüngsten tödlichen Vorfalls keinerlei Feindseligkeiten gegen deutsche Soldaten hegt", denn damit würden sie ihre eigenen Aussagen ohnehin unglaubwürdiger machen als sie jetzt schon sind.
Nun, wie es mit der Zivilbevölkerung in Nordafghanistan sich verhält, das wissen regelmäßige Leser meines Blogs ja schon längst. Auch die geduldigste Zivilbevölkerung verliert irgendwann einmal die gute Laune, wenn sie mit mit scharfer Munition beschossen wird. Bitte schauen Sie sich (falls Sie es noch nicht getan haben), das Video in meinem Beitrag von gestern an. Dieses Ereignis (einem Drogenbaron hörige Polizei schiesst auf friedliche usbekische Demonstranten, das ganze in der Bundeswehrbesatzungszone in Nordafghanistan) fand vor 2 Jahren statt (natürlich wurde in den korrupten deutschen Drecksmedien kein Sterbenswort darüber berichtet). Hier mein Artikel in der Linken Zeitung damals dazu. Konkret führt die Bundeswehr also offenbar Krieg gegen eine usbekische Widerstandsbewegung, die definitiv KEINE Taliban sind, sondern deren Feinde. Da aber die Medien diese Ereignisse VÖLLIG VERSCHWEIGEN, probiert man es mit der offensichtlichen Lüge, die Bundeswehr würde im traditionell talibanfeindlichen Nordafghanistan gegen "Taliban" kämpfen.
Aber die wirklichen Verhältnisse scheinen sogar durch die Propagandalügen hindurch.
Soldaten der Bundeswehr sind im Norden Afghanistans an einer Offensive gegen die Taliban und verbündete islamistische Gruppen beteiligt.
Soso. "Verbündete islamische Gruppen". So wird also kaschiert, dass die Bundeswehr Krieg gegen Taliban-Feinde führt. Es ist zwar immer noch gelogen, aber die Lüge wird in der Viertelwahrheit versteckt, es gäbe also auch noch andere "islamische Gruppen", die mit den "Taliban" verbündet wären.
Was für "islamische Gruppen" sind das denn? So könnte man naiv fragen.
Kann sein, dass Katja Schirmer und Oliver Das Gupta von der Süddeutschen ihren Artikel in ehrlichem guten Willen geschrieben haben und wirklich nicht besser informiert sind als sie sind.
Keine Ahnung, wie sich das in den Redaktionsstuben der SÜDDEUTSCHEN so verhält. Ist man dort wirklich nur völlig ahnungslos ("Qualitätsjournalismus") oder wird hier bewusst die Lüge vom Krieg gegen die Taliban kaschiert?
Ich weiß es nicht.
Aber die Wahrheit schimmert auch durch den "Qualitätsjournalismus" der unwissenden und uniformierten Autoren der SÜDDEUTSCHEN hindurch:
Man kämpfe gegen "gegnerische Gruppen", sagte der Sprecher des Einsatzführungskommandos. Ein Sprecher des Verteidigungsministers in Berlin präzisierte: "Es trifft nicht hunderprozentig zu, dass es nur gegen die Taliban geht, sondern auch gegen Aufständische." Die Rede war von "Stammesmitgliedern, Kriminellen und Terroristen".
"Es trifft nicht hundertprozentig zu" (Bundeswehr) also, dass der Krieg im Norden Afghanistans gegen die "Taliban" geführt wird, sagt die Bundeswehr, denn es ist ohnehin eine hundertprozentige Lüge. So rudert man vorsichtig zurück.
Es könnte ja sein, dass es sich herumspricht, dass der Nordosten Afghanistans mit seiner usbekischen Bevölkerung traditionell talibanfeindlich ist und deshalb jede Behauptung, dort würde gegen "Taliban" gekämpft werden, allein schon von jedem wikipedia-Leser mühelos als Schwindel enttarnt werden kann.
Gewiss, von Bundestagsabgeordneten kann man keine landeskundlichen und historischen Grundkenntnisse verlangen, wenn sie als Volksvertreter ihre Hand für Kriegseinsätze gegen die Zivilbevölkerung heben ("Wir haben ja von nichts gewusst" heisst es dann später bestimmt).
Zurück zum Artikel in der SÜDDEUTSCHEN, der vieles zwischen den Zeilen zu erkennen gibt:
Die Federführung bei dem Einsatz habe das afghanische Militär, hieß es. Der Einsatz von Mörsern, deren Granatsplitter je nach Kaliber in einem relativ großen Radius eine verheerende Wirkung haben können, stellt nach Angaben der Bundeswehr kein Risiko für die Zivilbevölkerung dar. "Wir schießen ja nicht blind irgendwo hin", sagte der Sprecher.
Das ist mal wieder für die Blödiane geschrieben. "Federführung" hat also "das afghanische Militär". Wer das Video sich angesehen hat, weiß, das das "afghanische Militär" das Militär der Drogenbarone aus Kabul ist. Diese (meist pashtunischen) Drogenbarone versuchen mit tatkräftiger Mithilfe der US-Besatzungsmacht und der vollkommen auf den Hund gekommenen Vasallenarmee Bundewehr den usbekischen Nordosten Afghanistans unter Kontrolle zu bringen.
Wenn die Bundeswehr also sagt in etwa: "Keine Sorge, Federführung hat ja die 'afghanische Armee' und die wird schon dafür sorgen, dass 'ihrer Zivilbevölkerung' nichts geschieht", dann ist das eine Propagandalüge, die auf die völlige Uninformiertheit ihrer Adressaten aufbaut.
Die pashuntinische Drogenbaron-Armee, die hier die "Federführung" hat, sieht nämlich die usbekische Bevölkerung Nordwest Afghanistans keineswegs als 'ihre Bevölkerung' an.
Um auch dem Begriffsstutzigsten deutlich zu machen, worum es hier geht:
Nehmen wir an, die deutsche Wehrmacht hätte bei der Niederschlagung des Warschauer Aufstands 1944 erklärt: "Keine Bange wegen möglicher Kollateralschäden in der Zivilbevölkerung! Federführend bei dieser Operation ist ja die SS."
Die SS hatte ja bekanntermaßen durchaus auch "slawische" Teileinheiten. Was wäre davon zu halten gewesen?
Tatsache jedenfalls, dass für die betroffenen Usbeken in der Bundeswehrzone die ("ethnofaschistische") Karzai-Regierung in Kabul, die ihr Drogenbarone als Provinzgouverneure aufzwingen will, die "afghanischen" Einheiten, die hier "federführend" sind, als eine Art SS ansehen. Diese scheinbar zur "Beruhigung" der deutschen Blödiane ausgesprochene Begründung ("Federführend sind ja afghanische Militärs") ist also ausgesprochen alarmierend. Die Bundeswehr agiert also unter "Federführung" geschworener Feinde der usbekischen Minorität in Afghanistan gegen diese.
Fahren wir fort, in dem Artikel in der SÜDDEUTSCHEN zwischen den Zeilen zu lesen:
Insgesamt bezeichnete der Sprecher des Einsatzführungskommandos die Lage in Nordafghanistan als "angespannt". Der tödliche Vorfall von diesem Sonntag nahe Kundus habe sich nicht negativ auf den Ruf der deutschen Soldanten in der Zivilbevölkerung ausgewirkt, sagte der Sprecher, weil bekanntgeworden sei, dass die Taliban den Vorfall provoziert hätten.
Soso. Die Lage in Nordafghanistan, der einstigen usbekischen Hochburg gegen die Macht der pashtunischen Taliban in Afghanistan ist also "angespannt". Dann gehts weiter mit durchsichtigem Vertuschungsgeschwätz. "Der tödliche Vorfall" hat sich also "nicht negativ" auf den "Ruf der deutschen Soldaten" ausgewirkt, weil "bekannt geworden" (lach) sei, dass "die Taliban" den "Vorfall" "provoziert" hätten.
Ich spare mir Kommentare zum "Ruf der deutschen Soldaten", der in Nordafghanistan schon schlecht genug ist nach den Schüssen von 2007. Wir hören, das "die Taliban" (=die Orks, beliebig austauschbarer Begriff für "Feinde") "Vorfälle" provozieren.
Um was für einen "Vorfall" hat es sich denn gehandelt?
Hochinteressant. Liebe Leser, sogar für Sie als bloße Schutzbehauptungen erkennbar:
Zehn Kilometer westlich von Kundus war ein mit fünf Personen besetzter offener Kleinlaster mit hoher Geschwindigkeit auf eine Stellung der Bundeswehr zugefahren.
Diese Gegend, nur noch mal zur Erinnerung, ist REIN usbekisches Siedlungsgebiet. Von pashtunischen "Taliban" keine Spur.
Da der Wagen trotz Warnschüssen nicht angehalten habe, hätten die Soldaten mit Schüssen auf den Motorblock das Fahrzeug zum Stehen gebracht. Dabei seien ein Jugendlicher getötet und zwei Personen schwer verletzt worden. Eine Person blieb unverletzt, und eine weitere Person habe sich vom Ort des Geschehens entfernt.
Mitdenken, liebe Leser. Wenn Sie Schusswaffen zur Verfügung haben und einen anrollenden Kleinlaster zum Stehen bringen wollen, wohin schiessen Sie sinnvollerweise?
Richtig, auf die Reifen. Jeder Mensch, der auch nur ein Minimum Kenntnis von der Funktionsweise eines Verbrennungsmotors hat, weiß, dass Schüsse auf den MOTORBLOCK wenig helfen, da dieser strenggenommen der einzige gepanzerte Teil an einem zivilen Fahrzeug ist. Einen Motorblock als solchen kann man durch bloße Gewehrschüsse nicht beschädigen.
Gewiss kann durch Zufall die Treibstoffleitung, die Batteriestromversorgung, die Kühlung etc getroffen werden, was das Fahrzeug auch früher oder später zum Stehen bringen KÖNNTE, aber nicht sicher.
Schüsse "in den Motorblock" auf einen "Kleinlaster" sind zudem Schüsse von vorn, die direkt die Insassen zum Ziel haben. Es ist eine für jeden Menschen mit gesundem Menschenverstand nachvollziehbare Lüge, dass "Schüsse in den Motorblock" (die damit zwangsläufig auf die Insassen gerichtet sind) unvermeidbar gewesen wären. Ein zerschossener Reifen hätte das Fahrzeug in jedem Fall sofort zum Stehen gebracht.
Alles deutet also darauf hin, dass diese Geschichte eine Vertuschung darstellt.
Doch so richtig zynisch wird es im weiteren Verlauf der Bundeswehr-Erklärung. Sie erinnert an US-Militärkommuniques während des Vietnamkrieges.
"Auf dem Sterbebett" habe der tödlich Verletzte "im Gespräch mit seinen Angehörigen den Taliban die Schuld gegeben", sagte der Sprecher. Der Zivilbevölkerung sei "klar, wer die guten und wer die Bösen sind". Deshalb gebe es im Zusammenhang mit diesem traurigen Vorfall auch "keinerlei Animositäten gegen deutsche Soldaten".
Dieser Zynismus ist bodenlos und ehrlos. Dem erschossenen Opfer wird also noch unterschoben, es hätte im Sterben die "Einsicht" gehabt, es wäre durch "friendly fire" ("Freundliches Feuer") ums Leben gekommen und die Orks ("Taliban") wären an seinem Tod schuld. Der Sprachgebrauch der Bundeswehr mit "Guten" und "Bösen" ist bereits auch schon auf die menschenverachtende Sprache der US-Massenmörder im Vietnamkrieg eingenordet. Natürlich wird es keinen usbekischen Afghanen geben, der die Äusserungen seines ermordeten Landsmannes bestätigen kann (so ein Zufall), zumal sich auch noch eine Person "vom Ort des Geschehens entfernt" hat (man nennt das Flucht). Aber wegen solcher Kinkerlitzen gibt es natürlich natürlich "keinerlei Animositäten gegen deutsche Soldaten".
Natürlich, natürlich.
Wer würde es auch angesichts solcher Vorfälle auch nur wagen, "Animositäten" zu zeigen?
Wer von diesen Millionen deutscher Blödiane, die die Nachrichten konzergesteuerter Medien lesen und verinnerlichen, wird schon auf den Gedanken kommen, dieses Geschwätz näher zu hinterfragen, zumal die Medien ja jede Nachricht über den Aufstand der Usbeken in Nordafghanistan seit 2007 gegen den aufgezwungenen pashtunischen Provinzgouverneur durch die Heroinregierung in Kabul unterdrückt und verschwiegen haben?
"Wir schießen ja nicht blind irgendwo hin", sagte der Sprecher.
Peinlich. Entweder die Aussage stimmt nicht, und die Bundeswehr schießt blind irgendwo hin, dann ist das skandalös. Oder die Aussage stimmt, und die Bundeswehr weiß, dass sie auf usbekische Widerstandskämpfer schießt (die geschworene Feinde der Taliban sind), dann ist das auch skandalös.
Nein, wir brauchen wirklich nicht mehr mit den Fingern auf die US-Armee zu zeigen, deren Verbrechen hinreichend bekannt sind oder immer wieder bekannt werden. Die Bundeswehr schiesst und mordet mit.
Natürlich drängt sich da immer wieder die Frage auf, um was es in diesem Krieg mit seinen scheinbar verwirrenden Fronten eigentlich geht. Wie ist es zu erklären, dass es einerseits heisst, es ginge gegen die "Taliban", andererseits immer wieder Nachrichten über amerikanische Waffenlieferungen an die "Taliban" durchsickern und schließlich die historischen Taliban auch nichts anderes als eine Schöpfung der amerikanischen und pakistanischen Geheimdienste waren?
Ich werde Ihnen, liebe Leser, einfach mal darstellen, wie ich diesen Afghanistan-"Konflikt" sehe.
Ich glaube, dass es schließlich und endlich um das Opium Afghanistans geht. Über 90 % der Welternte an Opium (Schlafmohn) kommt aus Afghanistan. Der Gesamtumsatz an Geschäften mit Opoium und Heroin übertrifft den Gesamtumsatz der Weltautoproduktion, angeblich sogar ums Mehrfache.
Natürlich könnte man Schlafmohn auch in unseren Breiten anbauen, jeder Schrebergärtner weiß das, denn Schlafmohn wächst sogar wild. Aber niemand könnte daran verdienen.
Nun ist es auffällig, dass zu Zeiten des Vietnamkrieges über 90 % der Weltopiumernte aus dem Goldenen Dreieck (Laos, Thailand, Burma) stammten und die CIA und andere Organisationen ihre verdeckten Operationen (wie u.a. die Aufstellung von illegalen Söldnerarmeen aus den dortigen Bergvölkern) aus diesen Einnahmen finanzierten.
Die echten historischen Taliban brachten bis 2001 den Opiumexport aus Afghanistan fast zum Erliegen. Dann erfolgte die Afghanistan-Invasion (angeblich wegen des False-Flag-Attentats vom 11.9.2001 auf das WTC) und schon wurde Afghanistan unter der Karzai-Regierung zum Top-Anbaugebiet für Schlafmohn.
Die Frage, die sich erhebt, wenn es um afghanischen Opiumexport geht, ist natürlich die, wie das Zeug ausser Landes geschafft wird, um schließlich und endlich in den Bahnhofsvierteln und Slums dieser Welt als Heroin verkauft zu werden. Es ist absolut nicht glaubhaft, dass all die Tonnen Heroin durch Flugreisende ausser Landes geschafft werden, die den Stoff in Präservativen verpackt im After mit sich schmuggeln (beliebte Erklärung für den internationalen Heroinschmuggel).
Auf dem Landweg den Stoff ausser Landes zu schmuggeln, erscheint mir angesichts der geographischen Lage Afghanistans ein aussichtsloses Unterfangen.
Es ist allerdings sehr wahrscheinlich, dass der Drogenexport hauptsächlich auf dem Luftwege erfolgt (nicht in den Ärschen von Flugreisenden, da die Transport-Kapazität schlichtweg zu dürftig). Durch wen aber wird dann dieser Drogenexport vorgenommen, wenn die NATO-Besatzungsmächte die absolute Luftherrschaft in Afghanistan haben? Es ist anzunehmen, dass es sich um (diskrete und getarnte) Teile der Apparate dieser Besatzungsmächte handelt.
Also wäre der störungsfreie Opiumexport an eine fortdauernde Besatzung gebunden. Die NATO-Besatzung wiederum braucht zu ihrer Legitimation ständigen Krieg in Afghanistan.
Weiterhin ist bekannt, dass die afghanische Regierung im wesentlichen aus Drogenbaronen besteht. Drogenbarone in dem Sinne, dass sie am Anbau von Schlafmohn und der Produktion von Rohopium verdienen. Das Rohopium kommt dann "irgendwie" in Heroinlabore "irgendwo" und wird schließlich mit einer monströsen Gewinnspanne in Bahnhofsvierteln und Slums weltweit verkauft.
Natürlich wird das Heroin in den Slums nicht durch NATO-Beamte verkauft, sondern durch die sprichwörtliche "Unterwelt".
Aber der Weg zwischen der Erzeugung des Rohopiums und dem Verkauf des Heroins an die Süchtigen muss irgendwie "besorgt" und "gemanagt" werden. Zufällig fällt dieses Zwischenteilstück zwischen Rohopiumerzeugung und Heroinverkauf immer mit US-inszenierten Kriegszonen zusammen.
Das ganze muss nur durch Propaganda ordentlich vertuscht, getarnt und abgesichert werden.
Dazu gehört auch, jeden Widerstand egal von welcher Seite als "Taliban" zu bezeichnen, auch wenn beispielsweise im Norden Afghanistans gegen eine (talibanfeindliche) usbekische Widerstandsbewegung Krieg geführt wird. Es wird ja auch Krieg geführt gegen lokale und regionale Milizen in Südafghanistan oder im pashtunischen Waziristans (Pakistan).
Man sagt eben immer "Taliban" dazu, die Blödiane, die Medienlügen konsumieren und verinnerlichen, werden schon nix merken.
Generell lässt sich sagen, dass Unmut und Widerstand sich in allen Bevölkerungsgruppen Afghanistans immer mehr verbreitet, egal wie verfeindet diese Bevölkerungsgruppen in der Vergangenheit waren. Ein sehr deutliches Beispiel sind ja gerade in Nordafghanistan die usbekischen Anhänger General Dostums (ein Erzfeind der Taliban), gegen die die Bundeswehr gerade Krieg führt. Eine Dreistigkeit allerdings, diesen Widerstand auch noch als "Taliban" zu bezeichnen. Das zeigt, für wie verblödet die Drahtzieher die bundesdeutsche Bevölkerung schon halten.
Der "Krieg gegen die Taliban" ist aus meiner Sicht offensichtlich eine Propagandalüge, die den ungestörten Herointransfer (mit seinen errechenbaren und geradezu monströsen Profitraten) legitimatorisch absichern soll.
Natürlich wissen auch Bundeswehrsoldaten inklusive Offiziere in Afghanistan nichts oder wenig von diesen Zusammenhängen, und wenn, dann werden sie die Augen darüber verschliessen. Von Bundestagsabgeordneten, die für den Völkermord die Hand abgeben, oder von weitgehend ungebildeten und uninformierten Presseleuten, die höchstens Agenturmeldungen abschreiben, ganz zu schweigen.
Bisweilen werden die verheerenden Zivilopfer im Krieg der NATO gegen diverse lokale und regionale Milizen (die "Orks", gemeinhin lügnerisch als "Taliban" bezeichnet) "beklagt" und "versprochen", die "zivilen Kollateralschäden" zu "minimieren". Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Der ungestörte Opiumexport braucht den permanenten Krieg gegen Irgendwen, nur unter diesen Rahmenbedingungen können CIA-"Geheimflüge" die Tonnen Rohopium oder Heroin ausser Landes schaffen. In einem friedlichen Afghanistan gleich welcher Art wäre das gar nicht möglich, weil ja auch die Besatzung nicht legitimiert werden könnte.
Der Krieg der Bundeswehr gegen die usbekische Bevölkerung Nordafghanistans ist also ein Verbrechen, das sich einreicht in das Gesamtverbrechen der USA an den Völkern des Mittleren Ostens. Und er ist um so mehr ein Menschheitsverbrechen, als es um nichts anderes geht als die Drogen-Finanzierung der imperialistischen Geheimapparate (wovon die CIA nur die Spitze eines Eisberges ist), die dann wieder mit False-Flag-Attentaten die europäischen und amerikanischen Bevölkerungen drangsalieren.
Liebe Leser, es gehört eigentlich nicht gar zu viel Kombinationsvermögen dazu, diese Zusammenhänge zu erkennen.
Wer verdient denn diese gigantischen Gewinne, die der Welt-Heroinhandel mit Afghanistan als Rohstoff-Anbaugebiet erwirtschaftet? Wie kommen die Tonnen Stoff aus Afghanistan raus, wenn nicht mit zumindest stillschweigender Duldung und möglicherweise sogar bewusster Mittäterschaft der NATO-Besatzungsbehörden? Warum diese ständigen Massaker, die den Widerstand der regionalen Bevölkerungsgruppen geradezu provoziert, wenn sie nicht gewollt sind?
Das Gesamtbild ist allerdings erschreckend. Die Bundeswehr steht Schmiere beim Opiumanbau, so schätze ich das ein.
Und unsere Medienleute und Bundestagsabgeordneten sind zu blöd oder zu korrupt, das zu erkennen.
Wollen Sie auch so blöd sein?
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Weiteres Video aus 2007 über das Massaker an Usbeken und Turkmenen in der deutschen Besatzungszone Afghanistans:
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Gegen usbekische und turkmenische Demonstranten verwendete Waffen seitens der "afghanischen" Heroinregierungsarmee in der deutschen Besatzungszone:
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Interessante weiterführende Links zur realen Situation im weltweit führenden Opiumanbaugebiet Afghanistan:
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Videoserie über General Dostum, den Führer der Junbish-Milizen, aus der Sicht eines seiner Anhänger. Dostum ist einer der typischen "Warlords" und Gründer der NIMA-Partei (National Islamic Movement of Afghanistan). Seine Truppen führten 2001 Massaker an kriegsgefangenen Taliban durch (ein eindeutiges Kriegsverbrechen unter Beteiligung der US-Invasions-Truppen) - er ist gerade deswegen sicherlich völlig unverdächtig, selbst "Taliban" zu sein. Es deutet aber alles darauf hin, dass der Einsatz der Bundeswehr genau gegen seine Anhänger geführt wird. Der unter Usbeken sehr populäre Dostum musste vor der Verfolgung durch die US-hörige Karzai-Heroinregierung in die Türkei fliehen. Der opportunistische Warlord und einstige Verbündete der USA ist also in Ungnade gefallen. Seine Anhänger opponieren gegen aufgezwungene (pashtunische) Gouverneure der Kabuler Heroinregierung.
Es ist sehr aufschlussreich, die Darstellung der NIMA zu den Ereignissen nachzuvollziehen, selbst wenn kritische Distanz auch hier notwendig ist. Hintergrundkenntnisse dieser Art helfen allerdings, Propagandalügen schon im Ansatz zu durchschauen.
Teil 1.
Teil 2.
Teil 3.
Teil 4.
Teil 5. Hier beklagt sich Dostum darüber, in Kabul und Washington in Ungnade gefallen zu sein.
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Insgesamt betrachtet ist es wirklich ein starkes Stück an imperialistischer Propagandalüge, die NIMA/Junbish-Partei des beinhart anti-talibanischen Kriegsherrn Dostum und ihren Widerstand gegen die Heroinregierung in Kabul als "Taliban" verkaufen zu wollen.
"Unwissenheit" der Medienlügenkonsumenten ist hier wirklich "Stärke".
DPA meldet:
Die Bundeswehr kämpft derzeit in ihrer bisher größten Militäroffensive gegen radikal-islamische Taliban in Nord-Afghanistan und setzt dabei erstmals Panzer und schwere Waffen ein. Quelle
Wieviel Suggestion in einem einzigen Satz der Meldung eines Nachrichtendienstes -äh pardon, man sagt wohl Nachrichtenagentur dazu - steckt, lässt sich an diesem Satz nachvollziehen.
Merken Sie es selber oder muss ich es unbedingt erklären?
Fangen wir gaaanz langsam an.
Wo ist die Bundeswehr? In Afghanistan, gewiss. Speziell aber in Nord-Afghanistan, so ja auch diese Meldung.
Vielleicht haben sie im Unterschied zu den Volksbetrügern im Parlament ein wenig landeskundliche und historische Kenntnisse, liebe Leser. Die historischen Taliban von 1995 waren eine pashtunische Bewegung, und zwar eine, die von CIA(USA) und ISI (Pakistan) finanziert und ausgerüstet wurde. Es leben aber nicht nur Pashtunen in Afghanistan. Nord-Afghanistan ist aber Siedlungsgebiet der Turkmenen, Aimaken, Hasara, Usbeken und Tadschiken. Da diese Völkerschaften in der Vergangenheit des afghanischen Bürgerkrieges (bis ca. 2001) aber die Nordallianz unterstützten, und nicht die südpashtunischen Taliban, ist anzunehmen, dass Taliban in dieser Meldung eigentlich dem Begriff "Orks" gleichzusetzen ist. Sie kennen doch die Orks aus Herr der Ringe. Düstere, dunkle, primitive Schlagetots, die man am besten totschlägt oder mit Panzern plattfährt. Orks sind eben einfach "Feinde".
Warum ist der Begriff "Orks" angebrachter als der Begriff Taliban? Weil es einfach unwahrscheinlich ist, dass pashtunische Taliban in den Hochburgen ihrer Erzfeinde aktiv sind. Es sei denn, sie hätten sich genau mit diesen verbündet.
Auch die wirklich ausserordentlich informative Titulierung der nordafghanischen Orks als "radikal-islamische Taliban" ist sprechend. Die historischen Taliban gelten gemeinhin als islamisch oder islamistisch. Grammtisch bringt aber der obige Satz zum Ausdruck, dass es sich um "radikal-islamische Taliban" handelt und nicht einfach nur um Taliban. Da der Begriff Taliban ohnehin falsch ist, wie wir gesehen haben, es sei denn Turkmenen, Aimaken, Hasara, Usbeken und Tadschiken hätten sich mit den pashtunischen Taliban verbündet, bleibt also nur übrig, dass die Bundeswehr gegen eine "radikal-islamische" Abart von Orks Panzer einsetzt, etwa in der Art der Urukai unter ihrem Chef Saruman.
Glauben Sie, ich mache Spaß?
Keineswegs.
Schon seit Jahren gärt es unter den Völkschaften des nördlichen Afghanistan, weil ihnen von der US-hörigen Karzai-Heroinregierung Provinzgouverneure vorgesetzt bekommen, die ihnen nicht passen. Bisweilen müssen sie das büssen, etwa wenn sie gegen diese Drogenbosse auf die Strasse gehen und auf sie geschossen wird.
Nicht viele Menschen weltweit verstehen es als Spaß, wenn auf sie geschossen wird, und manche werden sogar wütend.
Wie, das glauben Sie nicht? Weil, das steht ja nicht in der Zeitung?
Sind Sie etwa auch ein Blödian, der sich ins Hirn scheissen lässt?
Dann schauen Sie sich mal diesen Film aus dem türkischen Fernsehen an:
Dieser Film ist aus dem Jahr 2007. Es gab damals Pressemeldungen (natürlich nicht in Deutschland), wonach die Umwohner der von diesem Massaker betroffenen Stadt sich zum bewaffneten Widerstand entschlossen. Die usbekischen Anwohner sind ironischerweise auch noch Anhänger General Dostums, eines Erzfeindes der Taliban (übrigens verantwortlich für ein fürchterliches Massaker an kriegsgefangenen Taliban im Jahr 2001).
Und nun hören wir, die Orks, gegen die die Bundeswehr in Nordafghanistan zu Felde zieht, seien "Taliban", also Pashtunen, was kaum sein kann. In dem Video des türkischen Fernsehens wird aber berichtet, dass die usbekischen Anwohner dieser nordafghanischen Provinz (die zur Besatzungszone der Bundeswehr gehört) sich gegen pashtunische Okkupation zur Wehr setzen. Es handelt sich allerdings nicht um eine pashtunische Okkupation der "Taliban", sondern um eine pashtunische Okkupation der "ethnofaschistischen Regierung" mit Unterstützung der Amerikaner handelt. Gemeint ist eindeutig die "demokratische" Karzai-Regierung, von der informierte Menschen wissen, dass sie im wesentlichen aus US-hörigen Drogengangstern besteht.
Also stimmt wohl an der obigen DPA-Meldung fast nichts, ausser dass die Bundeswehr mit Panzern gegen "Orks" (Feinde) zu Felde zieht.
Wahrscheinlich handelt es sich um usbekische Widerstandskämpfer, die vom Nachrichtendienst DPA als "Taliban" ausgegeben werden, denn auf eine Lüge mehr oder weniger kommt es in diesem Krieg ja nicht mehr an.
Die Bundeswehr führt also seit neuestem Krieg gegen das usbekische Volk.
Vielleicht liest ja ausnahmsweise auch mal ein Abgeordneter oder gar ein Pressemensch diese Notiz. Worte können nicht zum Ausdruck bringen, welche Verachtung ich für diese Menschen empfinde.
Die Bundeswehr führt also seit neuestem Krieg gegen das usbekische Volk.
Und es lässt sich mühelos aus den Schwindelmärchen der Nachrichtendienste herauslesen.
Am 15. Januar 2009 wurden nach offiziellen Verlautbarungen der USA bei einem Militärschlag in der Provinz Laghman / Afghanistan 15 "Terroristen" getötet.
"Nichts Neues" also in Afghanistan? Nein. Nichts neues. Außer dass sich das ganze "von unten" anders betrachten läßt als in luftiger medialer Höhe "von oben".
Die URL des al-Jazzera-Filmerberichts. Hier die englischsprachige News-Notiz bei wikipedia.
Ich zitiere die wichtigsten Fakten daraus.
Kindermord scheint ja allmählich "in Mode" zu kommen, außer palästinensischen Untermenschen gibt es ja auch noch Paschtunen.
Den Afghanen scheint das nicht zu gefallen, denn es kam zu massiven Demonstrationen gegen das Massaker, auf denen der Abzug aller fremden Truppen gefordert wurde.
Sogar der Marionettenpräsident von Afghanistan, Hamid Karzai, sah sich gezwungen, das Massaker zu verurteilen und sagte, dass die Bombardierung von Zivilisten "keinen Fortschritt im Krieg gegen den Terror" bringen würde. Nun, was immer "man" unter "Krieg gegen den Terror" versteht.
Nach Angaben des Präsidentenbüros handelte es sich um 16 zivile Tote (nicht um 15 "Terroristen"), darunter drei Kinder und zwei Frauen.
Inzwischen hat US-Präsident Barack Obama angekündigt, mehr US-Truppen nach Afghanistan zu entsenden (schließlich gibt es noch jede Menge Afghanen), wobei er geflissentlich eine Bitte von Präsident Karzai ignorierte, dass es einen Zeitplan für den Rückzug der US-Truppen aus diesem Land geben müsste.
Aber was hat schon eine Marionette zu sagen?
Schließlich stehen "gewaltige" Interessen auf dem Spiel, gerade im Zeichen der Wirtschaftskrise...
Nemeticos unausrottbarer Politblog seit der Stilllegung auf myblog.de auf Veranlassung von "unbekannter" Seite Dezember 2008, kurz vor Beginn des Gaza - Massakers
Der "lange Arm" des militärindustriellen Komplexes versuchte aus meiner Sicht mir Ende 2008 die Stimme abzudrehen, indem mir während des Editieren mein Blog nemetico.myblog.de gelöscht und die Zugriffsrechte entzogen wurden. Dank mein-parteibuch.com sind aber alle meine Artikel im cache dieses Blogs weiterhin verfügbar.
Wenn Sie nachlesen wollen, welche ruchlosen Texte in NEMETICOS POLITBLOG auf myblog.de "interessierte Kreise" den Lesern offenbar vorenthalten werden sollten, dann schauen Sie einfach mal hier rein.
Hetzerische islamfeindliche Blogs, die aus meiner Sicht als offen faschistische Publikationen betrachtet werden müssen, werden von myblog.de natürlich weiterhin gehostet.
Auch alle Artikel des populären politblog.net, an dem ich auch zeitweise mitarbeitete, sind von den aufmerksamen Bloggern von mein-parteibuch.com gecacht worden.
No chance!
Kein Geld ausgeben für Massenmord!
Bei Waren aus Israel beginnt der EAN-Code mit 729.
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Ein Lied für Gaza
geht um die Welt:
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We will not go down
In the night, without a fight
You can burn up our mosques
and our homes
and our schools
But our spirit will never die
We will not go down
In Gaza tonight
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URL
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Diese Webseite wird sich jederzeit gegen jede "völkische" oder rassistische Interpretationen von Geschehnissen wenden. Verantwortung für Untaten tragen keine abstrakten "Völker", sondern stets konkrete Menschen mit Namen und Adresse. Diese müssen zur Verantwortung gezogen werden! Mit Herrenmenschen - Ideologien wird in diesem Blog nicht mehr diskutiert. Dieser Blog steht zudem stets und unwiderruflich auf Seiten von "Untermenschen" gegen "Herrenmenschen" (wie auch immer sie sich titulieren mögen), und zwar so lange es solche Systeme und Ideologien gibt. Hierbei wird es KEINE "Ausgewogenheit" geben.