In einem Artikel neulich behauptete ich, dass in Afghanistan "Ex-Taliban" nicht nur in der "Nationalversammlung" sondern auch in der Regierung sitzen. Hier ein Beweis für diese Behauptung, bevor das im alltäglichen "Meldungssturm" untergeht.
Für den Posten des Wirtschaftsministers nominierte Karzai den Islamisten Abdul Hadi Arghandiwal, der aus den Reihen der radikalen Hezb-i-Islami des berüchtigten Kriegsherrn und Ex-Premiers Gulbuddin Hekmatyar kommt.
Dringende Artikelempfehlung: Umsonst ist nicht angemessen? - oder: Ist das Zeitungssterben aufzuhalten?
Mein Kommentar dazu:
Die konzerngesteuerten Medien, deren "Nachrichten" zum großen Teil ohnehin von "Nachrichten"Agenturen oder gleich Public Relation - Firmen gekauft sind, machen sich ernste Sorgen um ihre Zukunft.
Meinte man dort vor einigen Jahren noch, es würde ausreichen, die zum Zweck der Massenbeeinflussung und Massenmanipulation ausgerichteten Nachrichten und Kommentare durch Werbeeinnahmen zu finanzieren, so hat sich dies im Zeichen der Wirtschaftskrise fundamental geändert.
Also wird der Rotstift angesetzt. Das Resultat: Die Qualität sinkt. Tageszeitungen - nicht nur deren Printausgaben – verlieren an Attraktivität . Insbesondere auch durch das Fehlen eines investigativen Journalismus, der diesen Namen verdient.
(Investigativer Journalismus? Was ist das im "Al-Qaida-Zeitalter"?) Das Zeitungssterben ist wohl nicht aufzuhalten. Das ist auch eine gute Nachricht.
Basisinformation ist im Internet überall zu finden. Dafür sorgen Nachrichtenagenturen und in zunehmenden Masse auch die Sammelblogger, also Blogger, die Infos aus dem Internet zusammensammeln, sie damit dann verdichten und leichter zugänglich machen. Als Beispiel sei hier Net News Global genannt.Für diese Basisinformationen wird auch künftig niemand Geld ausgeben wollen und brauchen.
Auch dieser Blog hier beginnt seine Recherchen gewöhnlich über Net News Global. Umgekehrt stelle ich das Ergebnis meiner Recherchen, meine Artikel also, auch wieder über Net News Global oder andere Portale zur Verfügung, und zwar kostenlos, für jeden lesbar und nachvollziehbar.
Keine Nachrichten-Fantasy nach Art von "nach einem Bekennerschreiben der Terroristen, das der Redaktion vorliegt..."(und von einer Public-Relation-Agentur wie SITE, IntelCenter etc. gekauft wurde).
Die Zeit eines "Journalismus von unten" scheint angebrochen, eines "Arbeiterjournalismus", dessen Ziel Aufklärung die Verbreitung von wirklichen Nachrichten ist und nicht das Emittieren von Propaganda, die im Zuge der Zeit zunehmend nicht mehr von "Quellen", sondern von eigens dafür bezahlten Public-Relation Instituten stammen.
Insofern sind diese Entwicklungen eine große Chance.
An diesem "Journalismus von unten" kann sich jeder Mensch, auch der Billiglohnarbeiter und die prekär Beschäftigte oder der ALGII-Bezieher, beteiligen - allein schon, indem sie über ihre Situation berichten und informieren.
Aggregadatoren können diese Artikel und Informationen verdichten.
Ein denkbares internationales Netz von Korrespondenten eines "Journalismus von unten" würde die konzerngesteuerten Medien (deren zentrale Aufgabe ohnehin Propaganda und nicht Information ist) in jeder Hinsicht vollkommen überflüssig machen.
Schon jetzt sind die Nachrichten aus dem Ausland, die durch systemkritische Blogs weitergegeben werden, gehaltvoller und essentieller als das Suggestionsmaterial, das aus den Spalten der konzerngesteuerten Medien von TAZ bis WELT stammt.
Gewiss ist da in Sachen Qualitätssicherung noch viel zu machen.
Aber die Aufgabe sollte klar sein: für einen "Journalismus von unten" im Interesse der arbeitenden Bevölkerung weltweit.
In diesem Sinne rufe ich alle Leser dazu auf:
- richtet nach Möglichkeiten eigene Blogs ein und stellt dort Nachrichten und Kommentare zur Verfügung
- unterstützt die Nachrichtenkonzentrierer wie Net News Global und andere
- beteiligt euch an den Diskussionen über ein journalistisches Nachrichtennetz von unten
Richard Holbrooke, US-Sonderbeauftragter für Afghanistan und Pakistan (AFPAK), plaudert in der transatlantischen US-Postille DIE ZEIT aus dem Nähkästchen und erläutert "vielsagend" den jüngste Policy Review und den daraus folgenden strategy change der Regierung Barak Obama.
Unter dem neuen Befehlshaber Stanley McChrystal aber sei die Kriegführung intelligenter geworden.
Die Kriegführung ist also "intelligenter" geworden. Bedenkt man, dass dieser "Krieg" gegen reine US-Schöpfungen geführt wird (sowohl "Taliban" als auch "Al-Qaida" sind reine Schöpfungen diverser US-"Dienste"), fragt sich natürlich, was hier unter "Intelligenz" verstanden wird. Es handelt sich offensichtlich um die Art von "Intelligence", die in dem Namen "Central Intelligence Agency" (CIA) drinsteckt.
Worin besteht nun dieser "Strategiewechsel"?
Holbrooke: Erstens habe die Armee aufgehört, die Mohnfelder, also die Opiumernte, zu vernichten – was »doch nur die Bauern den Taliban in die Arme getrieben hat«.
Sehr witzig, wirklich. Die Armee hat seit der Invasion 2001 ohnehin nur diejenigen Mohnfelder "vernichtet", die den Konkurrenten des herrschenden Drogenkartells in Afghanistan gehörten. Der Strategiewechsel besteht nun darin, dass der Opiumanbau in Afghanistan gewissermaßen faktisch frei ist. Klar, CIA und andere legale, halblegale bis "verdeckte" Apparate verdienen eine unfassliche Menge Geld mit dem Transfer von Rohopium oder gleich Opiumderivaten von Afghanistan nach Europa und USA.
"Strategiewechsel" heisst hier eigentlich, dass der Opiumanbau nunmehr zum eigentlichen Zweck des Afghanistan-Krieges geworden ist.
Zweitens: »nie wieder Luftangriffe, die Zivilisten töten könnten«.
"Strategiewechsel". Im Klartext: keine Luftangriffe mehr auf Zivilisten (und wenn dann nur mit Drohnen). Jedenfalls nicht so, dass es auffällt und durch die medialen Filter bis an den Endverbraucher (Medienkonsumenten) kommt.
Außerdem bleibt ja immer noch die Möglichkeit, durch die Medien festlegen zu lassen, was ein Zivilist ist und was nicht.
Haben Sie schon gehört, "die Taliban" heuern neuerdings sogar fünfjährige Knaben als Kindersoldaten an!?
Was für schreckliche Menschen!
(/ironie)
Drittens: mit den »gemäßigten« Taliban reden. Sind die nicht genauso schwer zu fassen wie die Kämpfer? Holbrooke lässt den Einwand nicht gelten, diese Yeti-ähnlichen Menschen gebe es sehr wohl: »Ex-Taliban leben ganz offen in Kabul; manche sitzen sogar in der Nationalversammlung.«
Über alle Massen witzg.
Die Dreistigkeit, mit der Holbrooke das sagt, und die Treuherzigkeit, in der die ZEIT so was unkommentiert abdruckt, ist wirklich beeindruckend. Klar ist Menschen, die auch nur einen geringen Einblick in die Vorgänge in Afghanistan seit 1980 haben, längst bekannt, dass Ex-Taliban seit 2002 nicht nur in der "Nationalversammlung", sondern auch in der Regierung sitzen. . Sowohl die Machtübernahme der Taliban 1995 als auch ihr "Sturz" 2001-2002 bestand im wesentlichen in diversen Frontenwechseln lokaler Potentaten mit ihren Milizen und Privatarmeen. Meistens flossen dabei gewaltige Mengen Geld. Die geradezu wahnwitzigen Profitraten des internationalen Drogenhandels mit afghanischem Rohopium geben die finanzielle Manövriermasse gewissermaßen aus der Portokasse her.
Unter "gemäßigten Taliban" sind von daher diejenigen Drogen-Warlords zu verstehen, die mit dem Karzai - Regime verbunden sind. "Radikale Taliban" wären demnach diejenigen Drogenwarlords, die mit dem Karzai-Regime rivalisieren.
Das kann sich - naturgemäß - von Fall zu Fall ändern.
So zählte der Warlord Hekmatyar in den 80er Jahren zu den bevorzugten Empfängern von CIA-Geldern (damals im Kampg gegen die UdSSR), heute dagegen wird er zu den "Taliban" gerechnet, da er derzeit wohl zu renitent ist. Usbekische Rebellen (Todfeinde der historischen Taliban), die zum bewaffneten Kampf gegen die Besatzer übergegangen sind, werden von den gänzlich unwissenden Medien auch den "radikalen Taliban" zugerechnet.
Der Strategiewechsel, von dem Holbrooke spricht, ist also nur ein Strategiewechsel in der Propaganda- und Medienstrategie dieses "Krieges".
Was sich nicht mehr verdecken und vertuschen lässt, nämlich die entscheidende Bedeutung des Opiumanbaus für diesen Krieg, wird nicht mehr verdeckt und vertuscht ("erstens").
Die unvermeidlichen Massaker an der Zivilbevölkerung müssen besser als bisher vertuscht werden ("zweitens").
Die Tatsache, dass ein Kartell von Drogen-Warlords die afghanische Regierung stellt, lässt sich nicht mehr vertuschen und wird auch nicht mehr vertuscht. Stattdessen werden loyale Drogenbarone als "gemäßigte Taliban" bezeichnet, mit denen "geredet" wird, weil sie ohnehin in Nationalversammlung und Regierung sitzen ("drittens").
Und weiterhin werden alle Maßnahmen (Besatzungstruppen, "Hilfsorganisationen" usw) zur Sicherung des Drogenhandels als "Krieg gegen die Taliban" ausgegeben.
Hierbei wird bewusst in Kauf genommen, dass eigentlich diese Zusammenhänge auch Begriffsstutzigen irgendwann ins Auge fallen müssen:
»Jedes Jahr töten wir mehr Taliban, und jedes Jahr gibt es mehr von ihnen. Wir müssen also realistisch sein.«
Hierbei aber verlässt man sich auch weiterhin auf die willige Mitarbeit der konzerngesteuerten Medien, die wie unterdessen üblich Fantasy statt Nachrichten produzieren.
Wir sitzen in der Küche von Holbrookes New Yorker Wohnung am Central Park West.
"Wir" sitzen also in einem Boot sozusagen.
Dann ein letztes Wort: »Das ist genauso im deutschen Interesse wie in unserem. Und meine Frage an Sie lautet: Werden die Deutschen dieses gemeinsame Interesse auch würdigen?«
Die Zahl derjenigen Deutschen, die vom internationalen Handel mit afghanischem Rohopium direkt oder indirekt profitieren, ist sicherlich zahlenmässig gering. Aber diese Deutschen würdigen dieses gemeinsame Interesse sehr wohl, wie sich ja auch an der Beteiligung der Bundeswehr an diesem "Krieg" deutlich zeigt.
Durch ein typisches TV-Serial von mittlerer Qualität unterhalten uns unsere "Qualitätsjournalisten" weiter mit purer Fiktion.
Jedenfalls ist das meine Meinung.
Gehören Sie, liebe Leserin, lieber Leser, zu den Bewohnern des Tales der Ahnungslosen oder langweile ich Sie jetzt?
Wollen mal sehen....
Anschlag tötete führende Al-Qaida-Experten der CIA
titelte heute die WELT.
Nun, gegen diesen Titel ist wirklich nichts einzuwenden, weil er offenkundig die Wahrheit und nichts als die Wahrheit aussagt. Fragt sich nur, was genau unter "Al-Qaida-Experten der CIA" zu verstehen ist. Vorderhand scheint das kein Problem zu sein.
"Al-Qaida-Experten" sind demnach Experten FÜR Al-Qaida.
Unfreiwillig spricht die WELT eine sehr deutliche Sprache:
Offenbar gehörten zu den acht Todesopfern einige der besten Al-Qaida-Kenner der CIA.
Und -klar- wer wird Al Qaida besser kennen als Al Qaida - Mitglieder? Oder ist der Gedanke wirklich so abwegig?
Wollen mal sehen....
Von der CIA gibt es offiziell keine Adresse, keine Mitarbeiterzahl, kein Budget. Durch den Selbstmordanschlag auf eine CIA-Basis in Afghanistan Ende Dezember werden aber nun nach und nach Details über den US-Geheimdienst bekannt.
Nun, das mit der Adresse ist übertrieben. Natürlich hat die CIA eine Adresse, wenn auch bedeutsam keine "offizielle".
Der Hauptsitz der CIA befindet sich seit den 50er Jahren in Langley, Virginia, einem Vorort nordwestlich von Washington D.C., dort im sogenannten Langley Research Center. Der Campus hat keine offizielle Adresse, die dorthin führenden Straßen keinen Namen. Die CIA wird nach ihrem Dienstsitz häufig als Langley bezeichnet, manchmal auch salopp als „Firma“. Agenten werden gelegentlich spöttisch als Virginia Farm Boys bezeichnet, da die Grundausbildung in Camp Peary, einem militärischen Sperrgebiet des US-Verteidigungsministeriums stattfindet, was aber von der CIA genutzt wird. Es befindet sich in York County, Virginia. Das Gelände umfasst 37,53 km², von denen knapp 32,37 km² nicht bebaut sind. Der 400.000 m² große Bigler’s Millpond grenzt an den York-Fluss. Das Budget ist zwar geheim, aber über seine Quellen besteht weitgehend Transparenz,ausser man will es nicht sehen oder hat Tomaten auf den Augen.
Aber auch die altehrwürdige "Firma" für verdeckte Operationen, Mord, Totschlag und Attentate hat längst die spätkapitalistische Rationalisierungswelle erreicht. Wichtige Teilbereiche der "ehrwürdigen Tätigkeit" sind nämlich schon längst an Subkontraktoren "outgesourct".
Gewiss, damit meine ich auch die professionellen Mörderbanden a la Blackwater u.a., aber auch die Produktion von Nachrichten-Fantasy ist längst, gemäß den Zeichen der Zeit längst an Subfirmen vergeben worden.
Brauchen Sie, liebe Leser, vielleicht ein Bekennerschreiben einer terroristischen Organisation? Wer weiß, es gibt Leute, die so etwas brauchen. Oder darf es vielleicht eine Anleitung zum Bombenbau (IEDs) sein?
Wie wäre es mit einer Sammlung von Worten des Vorsitzenden Osama bin Laden oder von anderen ulkigen Bartträgern in seltsamen Turbanen (obwohl der Turban ja eigentlich eine Kopfbedeckung der Sikhs ist, aber wer weiß das schon?), in Text, Video, ganz wie Sie wollen?
Hätten Sie gern glaubhafte Stories für Nachrichten Agententhriller, mit ausgefuchsten Organigrammen von Terrororganisationen und dekorativen Fotos (alle mit Bart und Wickelmütze)? Auch schon spannend und echt klingende Namen ( "al-Libi"= der Libyer, "al-masri"=der Ägypter) sind dabei, wer von diesen deutschen oder sonstigen europäischen Idioten versteht schon arabisch?
Benötigen Sie vielleicht eine Terrororganisation als ganzes, mit allem Drum und Dran, mit Logo, aufregenden und spektakuläre Videos von "Trainingscamps" mit gefährlich aussehenden durch Sand trabenden Kapuzenmännern?
Es muss ja nicht gerade "Taliban" oder "Al-Qaida" sein, benötigen Sie vielleicht eine Terrororganisation woanders?
Na, wäre das nicht eine tolle Geschäftsidee?
Zugegeben, manche dieser Angebote wären sicherlich für eine Privatperson zu teuer.
Aber Kundschaft wäre schon vorhanden, und zwar nicht zu knapp.
Schauen wir doch mal wieder in die oben zitierte WELT, oder halt, es darf auch der honorige FOCUS sein:
Bei einem Terroranschlag vergangene Woche wurden auf einem CIA-Gelände in Afghanistan sieben CIA-Mitarbeiter getötet. Der Selbstmordattentäter konnte anscheinend auf das Gelände gelangen, da die USA und Jordanien glaubten, dass sie ihn auf ihre Seite gezogen hatten. ...
Die Extremisten-Gruppe El Kaida hat sich zu dem Anschlag auf den US-Geheimdienst CIA in Afghanistan in der vergangenen Woche bekannt. Mit dem Selbstmordattentat in der Provinz Chost habe die Gruppe Rache an der Tötung mehrerer Anführer üben wollen, erklärte Mustafa Abul-Jasid, Anführer der El Kaida in Afghanistan, in einem am Donnerstag im Internet veröffentlichten Schreiben.
Auf diese absolut lächerliche Erklärung dieses Anschlages bin ich ja schon eingegangen. Hochinteressant ist in diesem Zusammenhang ist diese Bekennererklärung von "Al-Qaida" durch einen gewissen Mustafa Abul-Jasi, dem "Anführer der El Kaida in Afghanistan". Dieser habe ein "Schreiben" im "Internet" "veröffentlicht". Aha, und wo?
Jetzt wirds spannend, liebe Leser.
NTV, die ebenso wie alle anderen dubiose Agenturmeldungen blind abschreiben, gibt immerhin eine Quelle an:
Der Attentäter habe "Märtyrer" vergelten wollen, die bei US-Drohnenangriffen in Pakistan ums Leben gekommen seien, zitierte das auf die Beobachtung islamistischer Websites spezialisierte US-Unternehmen SITE den afghanischen Al-Kaida-Chef Mustafa Abu el Jasid.
Ich fasse es nicht. SITE? Ein auf Beobachtung islamistischer Websites spezialisiertes US-Unternehmen?
Kennen Sie SITE, liebe Leser? Nein?
Das sollten Sie aber. Lesen Sie bitte aufmerksam diesen Artikel aus dem Jahr 2007 bitte aufmerksam durch (sofern das nicht olle Kamellen für Sie sind und Sie sich ohnehin nichts mehr vormachen lassen).
Fertig?
Noch Fragen?
Aber wir sind noch nicht am Ende. Überraschenderweise nennt auch die WELT ihre Quelle für die "Nachricht", dass "Al-Qaida" die "Verantwortung" für das Attentat übernommen habe:
Das Terrornetzwerk El Kaida hat den jüngsten Anschlag auf einen Stützpunkt des US-Geheimdienstes CIA in Afghanistan als Rache für die Tötung mehrerer pakistanischer Taliban-Führer bezeichnet.
Das gehe aus einer am Mittwoch im Internet veröffentlichten Erklärung des Terrornetzwerks hervor, berichtete das auf die Auswertung islamistischer Websites spezialisierte IntelCenter in Washington.
Oooooh, noch so eine interessante Firma. Schauen Sie sich mal deren Webseite an!
Unglaublich, das Angebot. Und für alle Preisklassen ist was dabei, für kleine Provinzzeitungen, für "ehrgeizige" Dokumentarfilmemacher, aber auch exklusiv für "GOV ONLY", also ausschließlich für Kunden, die Regierungen sind.
Wie?
Haben die nicht ohnehin ihre "Nachrichtendienste"?
Ja, liebe Leser, aber die können sich doch nicht um alles kümmern, die haben anderes zu tun, da ist es doch wirklich gut, wenn gewisse "Services" outgesourct sind.
Und welche das genau sind?
Machen Sie sich einfach Ihre Gedanken, liebe Leser. Studieren Sie den (aus meiner Sicht sehr aufschlussreichen) Katalog dieses seriösen Unternehmens ("Multi-user and enterprise discounts are available as well as intranet solutions").
Lesen Sie, staunen Sie und fragen Sie sich ruhig, was sich unter folgendem Dienstleistungsangebot verbergen mag:
HOSTAGE/KIDNAPPING PROFILING AND INCIDENT MONITOR
US$150,000-$500,000+ per year
• Development and ongoing updating of profiles of kidnapper TTP based off extensive analysis and exploitation of hostage videos and related materials.
• 24/7 monitoring and support during ongoing hostage incidents with heavy focus on release of statements and video materials from group holding hostages.
Focus on developing analysis to assist in identifying identity of kidnappers, location of hostage(s) and other actionable intelligence to support operations.
24/7 monitoring and support during ongoing hostage incidents, also 24 Stunden/7 Tage "Überwachung" (das bedeutet nämlich "Monitoring") und "Unterstützung" (das bedeutet nämlich "Support", oder?) während laufender Geiselnahmen mit dem schweren Fokus auf die Statements und das Video-Material durch die Geiselnehmer.
Wie darf man das verstehen?
Möchten Sie, liebe Leserin, lieber Leser, vielleicht Ihre Schwiegermutter entführen, um ihr das Häuschen abzupressen, inklusive dazu bestellter Videoaufnahmen mit Bekenntnisansprachen ihrer islamistischen Entführer (in Turban versteht sich)?
Ich frage ja nur!
Nun, 150000 Dollar Minimum sind natürlich ein stolzer Preis, den SIE sich vermutlich nicht leisten können.
Aber vielleicht verstehe ich das alles ja falsch. Schauen wir mal in die Webseite des "Mitanbieters" von IntelCenter, der ehrwürdigen Firma SITE.
Das Risiko auch noch einen Katalog mit Preislisten auszuhängen gehen die SITE-Leute klugerweise nach ihrer Schlappe von 2007 nicht ein. Auf der Seite "About us" präsentieren sich die Damen und Herren, von denen u.a. die "Nachrichten" unserer "Qualitätsmedien" stammen.
Mrs. Katz, eine investigativen Bloggern durchaus wohlbekannte Person, "beriet" hohe US-Regierungsoffizielle, so ihr eigenes stolzes Eingeständnis, schon vor dem 11.September in Sachen Terror und Terrorfinanzierung.
Die Erfolge dieser Tätigkeit sollten bekannt sein.
Sie behauptet, "undercover" bei verschiedenen Terroristenzusammenkünften anwesend gewesen zu sein, was ihr ohne jeden Zweifel unbedingt zu glauben ist.
Ms. Katz is the author of TERRORIST HUNTER: The Extraordinary Story of a Woman who Went Undercover to Infiltrate the Radical Islamic Groups Operating in America (Harper Collins, 2003).
Man muss zugeben, im Vergleich zu IntelCenter besticht SITE durch echte Professionaliät.
Es sind ja die Lügen am effizientesten, die möglichst nahe an der Wahrheit bleiben. Und was dort über Mrs. Katz zu lesen ist, entspricht mit Sicherheit durchaus der Wahrheit: sie nahm ganz offenkundig an Terroristenzusammenkünften teil und
Her commentary on terrorism issues frequently appears in prominent media outlets, including the New York Times, the Washington Post, 60 Minutes, and others.
... ihre Kommentare erscheinen häufig in den Medien.
Es überrascht Sie sicherlich nicht, liebe Leser, dass Mrs. Katz von verschiedenen Seiten nachgesagt wird, dass sie ein "Asset des Mossad" ist. Siehe hier. Oder hier.
Ja, das ist der Stoff, aus dem unsere "Nachrichten" sind.
Sie dürfen sich diese Szenerie nicht wie in James Band 007 vorstellen, liebe Leser. Das ist alles im Prinzip ein Geschäft, ein Business. Die Hauptakteure vögeln sich nicht durch Hotelbetten, sondern sitzen an PCs, schreiben Texte, drehen Filme und schneiden Videos.
Auch die anderen Figuren in "about us" von SITE sind durchaus interessant:
Da heisst es z.B.:
Gabriel Weimann is a professor of Communications at Haifa University, Israel. His research interests include the study of media effects, political campaigns, persuasion and influence, media and public opinion, modern terrorism and the mass media.
Der Herr "Kommunikationsprofessor" aus Israel ist also "Spezialist" für "Medieneffekte", "politische Kampagnen", "Beeinflussung", "Medien- und öffentliche Meinung", "modernen Terrorismus".
Professor Bruce Hoffman has been studying terrorism and insurgency for more than thirty years.
Bruce hat also Terrorismus studiert und man darf annehmen, dass er in diesen Dingen nach 30 Jahren perfekt ist.
The multi-lingual staff at SITE has years of experience in the research and analysis of terrorist networks, including monitoring jihadist propaganda, studying trends within the online jihadist community, and understanding how jihadist groups utilize the Internet.
SITE hat also jahrelange Erfahrung im "Monitoring" von "jihadistischer Propaganda" im Internet und ist "multilingual" ausgestattet (es wundert ein wenig, dass ihnen nicht phantasievollere Namen einfallen als "der Libyer", "der Ägypter", "der Bagdader", "der Somalier", aber die Ansprüche scheinen da nicht sehr hoch zu sein). Auch das von WELT, FOCUS usw zitierte (und sicherlich bezahlte) Statement von "Al Qaida" findet sich auf der Indexseite. Aber wenn Sie es lesen wollen, dann finden Sie sich unvermittel auf einer Login-Eingabe.
Was dachten Sie denn?
Für umsonst Al-Qaida-Deklarationen lesen? In was für einer Welt leben Sie denn? Was meinen Sie, wird diese Deklaration wohl gekostet haben?
Und wo hat SITE all dieses tolle Material her?
Von "jihadistischen Webseiten" versteht sich. Auch die haben - so konnte ich selbst mal feststellen - login und passwort.
Das ist jetzt aber schon Jahre her.
Aber da solche "jihadistische Webseiten" sich ja immer "verstecken" müssen (wo auch immer) wissen auch nur die Terrorexperten von SITE, IntelCenter und anderen Dienstleistern und Outsourcing-Kontraktoren dieser Art, wo sie zu finden sind, versteht sich von selbst, oder?
Na, sagen Sie selbst, liebe Leser, ist das nicht eine geniale Geschäftsidee, krisensicher und seriös?
Und die Ergebnisse dieser unermüdlichen Tätigkeit lesen wir dann in unseren "Qualitätsmedien".
Wollen Sie noch lesen? Die Welt schreibt über einen der gesprengten CIA-Leute folgendes:
In den meisten Fällen, so stellte sich bei den sieben Verstorbenen heraus, wussten nicht einmal die nächsten Angehörigen Bescheid über deren wahren Arbeitgeber. Sie habe gedacht, ihr Sohn Harald Brown Jr. sei beim Außenministerium angestellt, erzählt Barbara Brown. Im April hätte er, nach einem Jahr in Afghanistan, in die USA zurückkehren sollen. Er habe kaum über seine Arbeit gesprochen, aber sie offenbar nicht sehr gemocht.
Zieht man wirkliche Schlussfolgerungen aus allen zur Verfügung stehenden Fakten, die Drogenfinanzierung der CIA selbst, die Produktion des Medienfakes "Al-Qaida" mit Hilfe diverser Subkontraktoren ("outsourcing"), dazu die ständigen Massaker an der afghanischen Zivilbevölkerung, dann kann man sich schon vorstellen, dass Harald Brown jr. seine Arbeit nicht gemocht hat (wenn er nur einen Funken Anstand im Leib hatte).
Noch viel weniger hat wahrscheinlich der angebliche "Doppelagent" Humam Khalil Abu Mulal al-Balawi seine Arbeit gemocht, aber er zog wohl radikalere Konsequenzen, da er offensichtlich in diesen "Dienst" gepresst wurde.
Es war im Ursprung sicher eine originelle Idee, Terrororganisationen zu begründen, aufzubauen, mit allem medialen Drum und Dran (Videos, Texte etc.) auszustatten und dann zu behaupten, man würde sie "infiltrieren", bis in die letzte Einzelheit und die letzte Person "überwachen" und "beobachten".
Aber die Nachteile exezssivem Outsourcing zeigen sich auch hier: die Qualität leidet schwer.
Die Fantasy-Produkte der Subkontraktoren sind eigentlich allein nur fachlich ziemlich dürftig: allein die Lächerlichkeit, den Schauspielern "islamischer Terroristen" Turbane nach Art der Sikhs aufzusetzen (klar, da fällt die Maske durch die Visagistin leichter), spricht Bände.
Gewiss sind da noch die strunzdummen und / oder korrupten verantwortlichen Herausgeber unserer "Qualitätsmedien", die journalistische Arbeitsplätze abbauen und Nachrichten durch per Katalog gekaufte Fantasy-Produkte ersetzen, die solch eigentlich leicht durchschaubare "Ware" kaufen und mithin dafür sorgen, dass Firmen wie SITE, Intelcenter, MEMRI oder Hill&Knowlton entgegen der Krise gute Geschäfte mit wahrscheinlich horrenden Profitraten machen.
Doch das funktioniert nur so lange, wie es sich nicht herumspricht.
Liebe Leser, wenn Sie etwas beitragen wollen, dass die deutsche Leserschaft nicht weiterhin wie eine Schafherde für dumm verkauft wird, dann prüfen Sie bitte meine Informationen und meine Links und verbreiten Sie das weiter.
Farouk Mutallab ist der Name eines jungen Mannes aus Nigeria, der angeblich mit Instruktionen aus dem JEMEN versehen im Flugzeug Opfer eines seltsamen Unterhosenbrandes geworden sein soll, was seitdem als neuerliches Attentat der weltweit gefürchteten Dr.Mabuse-Organisation "Al-Qaida" gilt.
Oder so ähnlich.
Was war da eigentlich wirklich.
Daniel Neun von Radio Utopie ist der Frage genauer nachgegangen.
Teil 1: http://www.radio-utopie.de/2010/01/03/flug-253-chronologie-einer-inszenierung/
Teil 2: http://www.radio-utopie.de/2010/01/05/flug-253-chronologie-akt-iii-von-detroit-nach-jemen/
Kostprobe:
Auch zu diesem Skandal, dem Eingeständnis der US-Behörden die Weltöffentlichkeit 5 Tage lang belogen zu haben, schweigt in Deutschland, Österreich und der Schweiz die gesamte Presse.
Ham Sie was davon schon gehört? Nöö?
MÜSSEN Sie lesen.
Irgendwie ist es ja beruhigend, dass solche False-Flag-Aktionen meist so richtig stümpferhaft durchgezogen werden.
Bedrückend aber, wie dreist und erfolgreich die Märchen darüber trotzdem von den konzerngesteuerten Massenmedien verbreitet werden.
Doch werfen wir einen kurzen Blick auf die Quelle solcher "Nachrichten". Die Legende von "Al-Qaida im Jemen hat die Verantwortung für das Attentat übernommen" wurde übrigens von einer wohlbekannten "Public Relation"- und Psyop-Firma namens IntelCenter in die Welt gesetzt.
Von dieser lumpigen Schwindelf ehrenwerten Firma bezogen Tagesschau, Spiegel, Focus etc. letztlich alle ihre "Nachrichten" über "Al-Aida im Jemen". Diese Firma (ich vermute einen Zusammenhang mit der vor einigen Jahren dichtgemachten vergleichbaren Schwindelfirma SITE) hat aus dem Terror ein echtes Geschäft gemacht, sie verkauft Unmassen von Videos diverser "Al Qaida" (im Magreb, im Irak, wenns sein muss sicher auch am Südpol oder in Neuginea) und andere spannende Fantasy-Produkte.
Vielleicht nach der Devise "Welchen Terrorismus Sie auch immer brauchen, wir liefern Ihnen..."?
Schaut man in das sehr sehr vielsagende Leistungsangebot dieser Firma, kommt man schon ins Grübeln, ob nur pure Fantasy zum Produktumfang gehört. Einen ausführlichen Katalog finden Sie hier.
Angebotene Dienstleistung ist z.B.:
Terrorist & Rebel Link Analysis (TR-LAF) Standard Level - US$1,000 per user per year
Es ist einfach zu krank. Was wird da genau angeboten? Wie darf man das verstehen? Als Abo auf was?
"Analyse von Terroristen und Rebellen-Verbindungen"
Wer kauft wohl so was?
Etwa die CIA (die doch selbst ein "Nachrichten"dienst sein soll)?
Oder vielleicht Pressemedien, die sich "informieren" wollen, bzw. Schlagzeilen brauchen?
Doch noch gespenstischer sind die weiteren "Angebote", z.B.:
HOSTAGE/KIDNAPPING
PROFILING AND INCIDENT
MONITOR
US$150,000-$500,000+ per year
Die Frage darf erlaubt sein: was kostet hier nun genau 500 000+ US$ pro Jahr? "Hostage/Kidnapping Profiling"? Ach da steht noch "Monitor" dahinter. Soll das etwa Beobachtung bedeuten? 500000+ US$ für das "beobachten" (Monitoring) von Geiselnahme und Kidnapping? Oder fürs Kidnapping selbst (was den Preis branchenüblich durchaus rechtfertigen würde)?
Ich frage ja nur!
Lesen Sie sich diesen Katalog ruhig durch, liebe Leser, damit sie wissen, aus welchen Quellen unsere Nachrichten kommen.
Gespenstische Szenen auf einer gewaltlosen Demonstration gegen die Zerstörung palästinensischer Häuser in Jerusalem. Anhänger des Aussenministers des neokolonialen Staatskonstruktes "Israel", Avigdor Liebermann pöbelnd zu (jüdisch-askenasischen) Demonstranten: "Hitler war richtig!" und "Zurück in die Camps (KZ) mit euch!" und "Ihr kommt aus den Gaskammern, ihr Müll, wollt ihr wieder dorthin zurück?" und "Hurensöhne".
25-12-09
Solcherart sind auch wohl die ungebildeten Blödiane, die die "Hasbara"-Projektgruppe im israelischen Aussenministerium unter Ilan Sturmann als Trolle gegen kritische Blogs in Europa und USA losschickt.
Es ist bisweilen schon betrüblich, dem neuerlichen Medienrummel um den geheimdienstlichen Fake "Al-Qaida" zu verfolgen. Da mischt sich Staunen über die offensichtlich grenzenlose Skrupellosigkeit der "Medienschaffenden" mit dem Entsetzen darüber, was die permanente Medienkampagne über eine angeblich weltweit operierende islamistische Terrororganisation in den Köpfen der breiten Masse so alles anrichtet.
Klar, geduldige Aufklärung tut not. Die wahren Fakten sind ja nicht schwer zu finden, stehen ja alle im Internet. Vorsicht ist nur bei allen Medien angesagt, die ihre "Nachrichten" von weltweit vielleicht 4-8 "Nachrichten"agenturen beziehen, die fest in der Hand der imperialistischen Medienindustrie sind.
Aber es ist manchmal auch erheiternd zu beobachten, wie selbst offensichtliche Pannen in der imperialistischen Kriegsmaschinerie noch versucht werden, mittels der "Al-Qaida"-Legende schönzufärben, was einer Komik nicht entbehrt.
Bei einem Selbstmordanschlag letzte Woche in Afghanistan wurden 7 CIA-Agenten (wird auch so geschrieben) getötet, von einem afghanischen Attentäter, der Armee-Uniform trug.
SPIEGEL ONLINE titelt nun begeistert: "CIA-Attentäter war Doppelagent für al-Qaida"
und weiter
Es klingt wie ein Spionagethriller: Der Selbstmordattentäter, der in der vergangenen Woche bei einem Anschlag in Afghanistan sieben CIA-Agenten tötete, arbeitete offenbar für den jordanischen Geheimdienst - und für al-Qaida. Der Doppelagent soll die Jordanier und die USA ein Jahr lang genarrt haben.
"Genarrt". Aha.
Mit dem Hintergrundwissen, dass "Al-Qaida" von Anfang an bis heute nichts anderes als eine von der CIA gegründete und geleitete Fake-Organisation ist, die sicherlich auch Anschläge ausführt, aber mit Sicherheit in keiner Weise Ausdruck irgendeiner autonomen "islamistischen" Organisation ist, liest sich das natürlich witzig. "Es klingt wie ein Spionagethriller".
Klar, für Leute die sich mit Suggestionen haben das Hirn zufäkalisieren lassen, sind CIA und "Al-Qaida" natürlich Feinde. Mit der Realität hat das aber nichts zu tun, wie ja sogar bei diesem Ereignis leicht zum Vorschein kommt.
Man kann sicherlich Mutmaßungen darüber anstellen, was diesen Afghanen dazu getrieben haben mag, dieses (quotenmäßig durchaus erfolgreiche) Attentat - bei dem er ja selbst das Leben verlor - durchzuführen.
Aber gewiss ist nichts sensationelles daran, dass es "Doppelagenten" gibt, die sowohl zur CIA als auch zu "Al-Qaida" gehören. Ich würde mal vermuten, dass das auf die meisten "Al-Qaida"-Mitglieder zutrifft; ob es sehr viel arglose Blödiane IN den diversen Al-Qaidas gibt, die "Al-Qaida" für eine eigenständige Organisation halten, wage ich ehrlich gesagt zu bezweifeln. Jeder westliche Geheimdienst hält sich ja seine eigenen Al-Qaida-Gruppen, die fallweise für Attentat oder einfach nur Videoproduktion zur Verfügung stehen.
Also eigentlich wissen wir, was wahrscheinlich gelaufen ist. Ein jordanischer Arzt hat sich von der CIA kaufen lassen, um "Al-Qaida" zu spielen, und muss irgendwann die Nase voll davon gehabt haben. Aber wie kam er zu dem Job?
Der jordanische Arzt, der am vergangenen Mittwoch in der afghanischen Stadt Khost ein Selbstmordattent verübte und sieben CIA-Mitarbeiter tötete, saß nach übereinstimmenden Berichten mehrerer US-Medien noch vor über einem Jahr als Qaida-Sympathisant in seiner Heimat in Haft. Dann kam er frei, weil Jordaniens Behörden ihm glaubten, dass er die Seiten gewechselt hatte - und wurde vom Geheimdienst des Landes als Agent losgeschickt, berichten der Fernsehsender MSNBC, die "New York Times" und die Nachrichtenagentur AP mit Verweis auf westliche Geheimdienstinsider.
Ist es nicht putzig? Ein "Al-Qaida-Sympathisant" saß in Jordanien in Haft (warum auch immer), wird dann freigelassen, um dann als Agent nach Afghanistan geschickt zu werden.
Ironisch gesagt (wir spielen mal blöd): Schon seltsam, dass der jordanische Geheimdienst seine Agenten ausgerechent unter "Al Qaida" rekrutiert.
Humam Khalil Abu-Mulal al-Balawi, 36, sollte den Berichten zufolge al-Qaida infiltrieren, genauer: Qaida-Vizechef Aiman al-Sawahiri finden und treffen.
Ein Treffen unter Kollegen, ja und?
Doch was ein genialer Schachzug zur Infiltration des Terrornetzwerks in Afghanistan und Pakistan hätte sein können, wurde für die westlichen Geheimdienste und die Jordanier zum Albtraum. Denn al-Balawi arbeitete laut den Informationen als Doppelagent.
Schön, schön, nach meiner Kenntnislage kann von einem Doppelagenten keine Rede sein, denn CIA und Al-Qaida sind im Prinzip das gleiche.
Doch interessanten Aufschluss über die "Rekrutierungsmethoden" von CIA-Al-Qaida gibt folgender Absatz:
Die "New York Times" und AP zitieren Informanten, dass er vor seiner Verhaftung in Jordanien ein überaus aktiver Teilnehmer an Dschihadisten-Foren im Internet war. Er sei eine einflussreiche Stimme im Netz der Extremisten gewesen und habe zum Kampf gegen die westlichen Armeen in Afghanistan und im Irak aufgerufen.
Soso, "Informanden" berichten, dass al-Balawi ein überaus aktiver Teilnehmer an Internet-Foren war, deren geheimdienstliche Durchseuchung mit Provokateuren geradezu schon sprichwörtlich ist. Ich hatte selbst schon mal die Ehre, unter einem gehackten Usernamen und Passwort in eine angebliche islamistische Forumsseite hineinzukommen und weiß wovon ich rede.
Da hatte sich also dieser jordanische Arzt also dazu hinreissen lassen, in einem geheimdienstlich verseuchten Pseudoforum zum Kampf gegen die westlichen Armeen in Afghanistan und im Irak aufzurufen, und das auch noch mit Wohnsitz in Jordanien, eine reaktionäre Monarchie und faktischer Polizeistaat unter vollständiger US-Kontrolle.
Klar, dass der Mann für so was ins Gefängnis wanderte.
Und mit Sicherheit glaubte man auch, ihm einen guten Deal anzubieten: nämlich die Freiheit gegen die Mitarbeit als - sagen wir mal - "freier Mitarbeiter". Und worin bestand diese "Tätigkeit"?
Nun, auch eine Fake-Organisation braucht Schauspieler, durch die sie "virtuell" dargestellt wird, so wie der berühmte und allseits geschätzte Al-Qaida-Darsteller Osama bin Laden (der allerdings schon länger, und zwar freiwillig für die CIA arbeitete).
Wir wissen nicht, was genau al-Balawi in Afghanistan so zu tun hatte, wir dürfen aber vermuten, dass ihm seine Tätigkeit sehr widerstrebte und so sehr zuwider war, dass er vorzog, seinem Leben lieber unter Mitnahme einiger Kollegen ein Ende zu machen als seine Situation weiter zu erdulden.
Komisch hierbei ist nur der phantasievolle Agententhriller, der SPIEGEL ONLINE daraus fabrizierte.
Es mag nur einfältigen Gemütern nicht seltsam vorkommen, dass eine so klitzekleine Organisation wie diese Al-Qaida ihre eigenen Mitglieder offenbar inflationär in Selbstmordattentaten vergeudet. Informiertere wissen, dass schon viele angebliche "Selbstmordattentate" insofern gefakt waren, als die "Attentäter" vom Glück ihres Martyriums gar nichts wussten (typisch für die diversen Autobombenattentate von "Al-Qaida" im Irak oder in Algerien.
Dieses Selbstmordattentat allerdings scheint wirklich echt gewesen zu sein, will heissen, al-Balawi scheint wirklich sein Leben dafür geopfert zu haben 7 CIA-Mitarbeiter, also Angehörige eines für die gesamte Menschheit höchst schädlichen und verwerflichen Gewerbes, mit in den Tod zu nehmen.
Was mögen die Gefühle und Gedanken eines al-Balawi gewesen sein, eines Mannes, der vermutlich dazu erpresst worden war, bei der Disneyland-Produktion "Al-Qaida" mitzumachen?
Vermutlich war seine Situation aussichtslos, er hatte wahrscheinlich keine Möglichkeit, aus diesem schmutzigen Spiel auszusteigen.
So wählte er einen Weg, der ihm wohl der einzig würdevolle erschien.
Regelmäßige Leser dieses Blogs sowie andere über Hintergründe zum Phantom "Al-Qaida" informierte Zeitgenossen muss ich ja wohl nicht mehr über den Charakter der aktuellen Medienkampagne zum Jemen aufklären.
Kurz zusammengefasst findet im Jemen ein Krieg statt, dessen Parteien folgende sind:
- auf der einen Seite die vollkommen zerrüttete jemenitische Regierung mit den USA und Saudi-Arabien als Bündnispartner (und einer Horde sich "Al Qaida" nennender CIA-Söldner).
- auf der anderen Seite die rebellische Bevölkerungsgruppe der Houthis im Norden Jemens, eine breite Sezessionsbewegung im Süden, sowie weitere aufständische Bevölkerungsteile sowohl im Jemen als auch zunehmend in Saudi-Arabien.
Dieser Krieg wird von der ersten Seite vorzugsweise mit den Methoden des Massakers geführt, wobei aber die politischen und militärischen Erfolge der Gegner zunehmen.
Die Berichterstattung der konzerngesteuerten Massenmedien dagegen muten an wie Berichte aus einem anderen Universum.
Demnach würde "die freie Welt" im Jemen gegen "Al-Qaida-Terroristen" kämpfen.
Ein besonders übles Beispiel hierbei ist der FOCUS.
Die USA jagen Terroristen in allen Winkeln der Erde, und eifrig sammeln sie Daten über den extrem flexiblen Gegner. So viele, dass der entscheidende Hinweis leicht untergehen könnte.
Auch die offensichtlich mit offensichtlich aus der Feder von Public-Relation-Honorarschreibern durchsetzten Kommentare - selbst die kritischen - sind angesichts der tatsächlichen Faktenlage grotesk.
Es ist wirklich von grauenhafter Ästhetik, wie diese "kollektive Gehirnwäsche" in der Praxis tatsächlich funktioniert.
Doch es bleibt keine Alternative als weiterhin geduldig Aufklärungsarbeit zu leisten.
Die Erfahrung zeigt, wer einmal diese Propagandamaschen durchschaut hat, erkennt sie in Zukunft einfach viel schneller.
Es werden immer mehr, die auf die "Al-Qaida"-Verschwörungslegende nicht mehr hereinfallen.
Wirken Sie mit, liebe Leser!
Mordechai Vanunu? Wer ist das?
Liebe Leser, das ist ein Name, den sie kennen sollten, denn es handelt sich um einen aussergewöhnlich aufrechten, mutigen und geradlinigen Menschen, eine Zierde des Menschengeschlechtes.
Kurzartikel in wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Mordechai_Vanunu
Eine Würdigung dieses tapferen Mannes durch die Feder von Daniel Ellsberg: http://zmag.de/artikel/mordechai-vanunu-wieder-in-haft
Starker Tobak diese Überschrift?
Ja, aber, aber, wird denn nicht gerade wieder Krieg geführt gegen diese Superbösewichte von Al Qaida, im Jemen nämlich?
Seufz.
Klar, könnte von mir sein, diese Überschrift, ist sie aber nicht.
Ich habe sie aus dem folgenden englischen Satz zurechtkonstruiert:
Top CIA officials openly admit, Al-qaeda is a total and complete fabrication, never having existed at any time.
Können Sie englisch?
Wenn nicht, der Satz bedeutet übersetzt:
Hohe CIA Offizielle erklären offen, dass Al-Qaida eine totale und komplette Fabrikation ist und niemals zu irgendeiner Zeit existiert hat.
Und wo stammt dieser Satz her? Ich habe ihn hier gefunden.
Irgendeine oppositionelle amerikanische Webseite halt. Na und? Welche "Autorität" hat denn schon so eine Webseite, wenn so ehrwürdige und seriöse Massenmedien wie der SPIEGEL und die WELT was anderes sagen?
Liebe Leser, sie erleben gewissermaßen als Zeitzeuge die Entfaltung einer ungeheuren Lüge - mit tausenden und zehntausenden von "Medienleuten" als Komplizen.
Die Site polidics.com bezieht sich auf eine BBC-Dokumentation mit dem Titel "Die Macht der Alpträume" ("The power of nightmares")
Wenn Sie der englischen Sprache mächtig sind, dann sollten Sie sich die Zeit nehmen, diese BBC-Dokumentation sich anzusehen.
Sie ist hier zu finden: http://polidics.com/cia/how-to-scare-the-shit-out-of-america-and-make-them-do-anything.html#comments
Und hier entsprechend auf youtube:
"The Power of nightmares" 1.Teil
Die Mainstream-Medien drehen also die Wahrheit geradezu auf den Kopf, so wie Hitler September 1939, als er den Aggressionskrieg gegen Polen mit den Worten rechtfertigte "Seit 5:45 wird zurückgeschossen" (Lüge über den Überfall auf den Sender Gleiwitz").
Nein, ist ist keine Geschichte, was wir gerade erleben. Das ist Gegenwart. Eine offensichtliche faustdicke Lüge, die sich für jeden halbwegs informierten Menschen sofort als Lüge erkennen lässt, wird unwidersprochen aus allen Zeitungskiosken hervorgelogen.
Kann man angesichts dieser Tatsachen, dass nämlich die Mainstreammedien von FAZ über Bild bis hin zur nunmehr auch verkommenen Süddeutschen allesamt DIE GLEICHE DREISTE LÜGE in die Welt posaunen, noch den geringsten rein menschlichen Respekt für das bis auf die Knochen verfaulte, korrupte und gewissenlose "Journalisten"pack bewahren?
Wie geht es Ihnen damit, liebe Leser?
Bin ich allein mit meinem Entsetzen über diese Gewissenlosigkeit unserer Herren "Qualitätsjournalisten"?
Steht nicht längst selbst der Beruf einer Strassenprostituierten moralisch unerreichbar turmhoch über dem abscheulichen kommerziellen Wirken dieser professionellen Lügner, Gauner und Schwindler, deren Arbeitsprodukt - im Unterschied zu dem der Strassenhure - in keinster Weise mehr gesellschaftlich nützlich oder in irgend einer Weise ehrbar ist?
Schreiben Sie doch einen Kommentar!
Die Lüge von "Al-Qaida" hat immer noch nicht ausgedient, wie die Tatsache beweist, dass dieses Phantom gerade aktuell mal wieder herhalten muss zur Rechtfertigung eines dritten verbrecherischen Krieges der USA (neben den Kriegen im Irak und in Afghanistan), nämlich im Jemen.
Für alle diejenigen unter meinen Lesern, die diese betrügerische Illusion noch nicht durchschauen sei folgender Artikel empfohlen: Der inszenierte Terrorrismus: Die CIA und Al Qaida
von MICHEL CHOSSUDOVSKY Über den Autor:
Michel Chossudovsky ist Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Univerität Ottawa (Kanada) und war Mitarbeiter verschiedener Organisationen der Vereinten Nationen. Er ist Leiter des Centre for Research on Globalization (CRG), Autor mehrerer Bücher und Mitwirkender bei der Encyclopedia Britannica. Seine Texte wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Im Jahre 2003 erhielt er den Menschrechtspreis der Gesellschaft für Menschen- und Bürgerrechte. Deutsche Übersetzung des urprünglich englischen Artikels durch hintergrunde.de
Die Quintessenz:
Die Bedrohung eines „Angriffs auf Amerika“ durch Al Qaida wird von der Bush-Regierung und ihren unerschütterlichen britischen Alliierten reichlich und absichtlich dazu benutzt, die öffentliche Meinung zugunsten einer weltweiten Militäraktion zu beeinflussen. Es ist bekannt und dokumentiert, dass das „Islamische Terrornetzwerk“ eine Schöpfung des US-Geheimdienstapparates ist. Es gibt handfeste Beweise dafür, dass mehrere terroristische „Ereignisse mit hoher Schadenswirkung“, die mit zivilen Verlusten endeten, absichtlich durch das Militär und/oder den Geheimdienst ausgelöst wurden. Es ist ebenfalls bewiesen, dass in ähnlicher Weise mehrere unechte Terrorwarnungen auf Grund von falschen Informationen durch den Geheimdienst herausgegeben wurden, wie z. B. im Fall des verhinderten „Flüssigsprengstoff-Anschlags“ in London im Jahr 2006, bei dem die vermutlichen Flugzeugentführer keine Flugtickets gekauft hatten und einige keine Pässe zum Besteigen des Flugzeugs dabei hatten.
Der „Krieg gegen den Terrorismus“ ist ein Schwindel. Das Märchen vom 11. September, welches seitens der Untersuchungskommission vorgelegt wurde, ist von vorne bis hinten frei erfunden und die Bush-Regierung ist in die Vertuschung bis in die höchsten Regierungskreise hinein verwickelt. Die Lügen rund um den 11. September aufzudecken würde dem „Krieg gegen den Terrorismus“ die Grundlage entziehen.
Die Lügen rund um den 11. September aufzudecken sollte Teil einer beständigen Antikriegsbewegung sein.
Nachdem in den konzerngesteuerten Medien zuerst Schweigen über den Krieg der USA und ihrer Handlanger im Jemen herrschte, müssen sich diese nun allmählich dazu bequemen, doch von einem Krieg im Jemen zu sprechen, nachdem sich das halt nun mal im Internetzeitalter nicht auf die Dauer geheimhalten lässt.
Aber die konzerngesteuerten Medien können natürlich nicht anders und müssen dreiste Lügen in das Quentchen Wahrheit untermischen, so dreiste Lügen, dass sie eigentlich jeder durchschnittlich gebildete Mensch eigentlich sofort durchschauen kann.
Aber offenbar wird das Leserpublikum für beliebig belügbar und manipulierbar gehalten.
"Im Jemen gegen Al Qaida" schreibt die FAZ. Lüge!
"Die Behörden hatten ein Trainingslager des Terrornetzwerks El Kaida ausheben wollen." schreibt der Focus. Lüge!
"Ist der Jemen zum Zentrum des Terrornetzwerks Al Kaida geworden?" fragt scheinheilig die Tagesschau. Lüge!
Auch die bisweilen für seriös gehaltene Süddeutsche tut mit: "Luftangriff auf al-Qaida". Lüge!
Da darf auch der SPIEGEL mit seinem Märchenerzähler Yassin Musharbash nicht fehlen: "Wollen die Qaida-Kämpfer von der Arabischen Halbinsel auch im Westen zuschlagen?"
Bei diesem Herrn ist es evident, dass er eigentlich über die Vorgänge im Jemen Bescheid wissen müsste, aber er liefert wie gewohnt Auftragsschreibe.
Ein Hauch von Seriosität dagegen beim österreichischen Standard: "Das Verteidigungsministerium in Sanaa erklärte, der Angriff habe einem Trainingslager Al Qaidas gegolten." Das ist immerhin keine Lüge. Aber das Verteidigungsministerium in Sanaa hat dafür gelogen, und es weiß das auch.
Wo stammen diese Lügen her? Na ganz einfach, "Qualitätsmedien" schreiben heutzutage nur noch von einer Handvoll Nachrichtenagenturen ab, z.B.
Reuter: "Jemen: 30 Al-Kaida-Extremisten bei Luftangriff getötet"
oder
AFP: "34 mutmaßliche El Kaida-Mitglieder im Jemen getötet"
usw
Nun, gehören Sie, genau Sie, liebe Leserin, lieber Leser, zu den Menschen, die eine solche Lüge auf Anhieb durchschauen, oder braucht es ein wenig Aufklärung?
Nun, für diejenigen, die angesichts der Dauerberieselung unserer Medienlandschaft mit Propaganda statt Information wirklich nicht wissen, wo ihnen der Kopf steht, einige knappe Erläuterungen.
Ich persönlich halte die gesamte Al-Qaida-Legende von A bis Z für einen Medienhype. Eine Organisation namens Al-Qaida ist im wesentlichen eine Erfindung der imperialen Propaganda und überdies in der Regel ein Label (Markenzeichen) für False-Flag-Operationen diverser Geheimdienste, allen voran die auf "verdeckte Operationen" spezialisierte CIA. Allerdings halten sich alle möglichen Dienste anderer "freiheitlich-westlicher" Staaten ihre eigenen "Al-Qaida"- Gruppen, wenn es mal wieder gilt, Terroristenangst zu erzeugen.
Aber davon abgesehen, nehmen wir für einen Moment lang an, diese ominöse Al-Qaida mit ihrem seltsamen Chef, dem langjährigen CIA-Agenten Osame Bin Laden gäbe es wirklich.
Was wird denn über diese Organisation so verbreitet?
Diese Al-Qaida wäre demnach eine radikalislamische Terrororganisation sunnitischer Richtung. Im von den USA besetzten Irak wäre demnach "Al-Qaida" verantwortlich für die grauenhaften Massaker und Bombenanschläge gegen den (mehrheitlichen) schiitischen Bevölkerungsteil (naheliegender ist natürlich, dass die US-Besatzer diese Attentate selbst lancieren, um die irakische Bevölkerung entlang konfessioneller Linien gegeneinander aufzuhetzen).
Der Krieg im Jemen wird allerdings gegen eine schiitische Bevölkerungsgruppe geführt, die Houthis. Diese hatten mit Al-Qaida niemals auch nur das geringste am Hut - allerdings sind sie energische Gegner der US-Präsenz auf der arabischen Halbinsel.
So wie in Afghanistan jedem lokalen Widerstand das Label "Taliban" aufgedrückt wird, um die Massaker an der Zivilbevölkerung zu rechtfertigen, so muss halt anderswo mal wieder der Schwindel "Al-Qaida" herhalten.
Doch dieses Mal haben sich die "Medienschaffenden" möglicherweise überhoben. Die dreiste Lüge, wonach die im Jemen massakrierten Zivilisten der Houthi-Bevölkerungsgruppe "Al-Qaida" wären, hat ihre Ursache im schlichten Umstand, dass die Herren Qualitätsjournalisten nichts anderes mehr können, als Agenturmeldungen abzuschreiben und sie noch ein wenig zu verkürzen und noch weiter zu verfälschen.
Ein erschütterndes Bild. Hunderttausende Euros an Gehältern für Figuren, die sich eigentlich nur durch Willfährigkeit auszeichnen und dabei auch noch völlig unfähig sind, Ereignissen wie im Jemen selbst hinterherzurecherchieren.
Einen ersten Überblick über die Hintergründe dieses Krieges, der mit Lügen gerechtfertigt wird, die die berühmte Lüge Hitlers vom Überfall auf den Sender Gleiwitz weit in den Schatten stellt, ist in folgenden Artikeln zu finden:
Da steht nämlich sogar auch zu lesen, dass die jemenitische Regierung, die gemeinsam mit Saudi-Arabien und den USA diesen Krieg gegen die Houthis führt, sich dabei auch ausländischer "Al-Qaida"-Kämpfer bedient (es handelt sich vermutlich um von CIA-Drogengeldern bezahlte Söldner im Dienst der USA).
Unsere "Qualitätsmedien" blöken - ohne Ausnahme! - also eine Legende in die Welt, die die Wahrheit geradewegs auf den Kopf stellt.
Vielleicht fragen Sie sich, liebe Leser, wozu Sie bei solchen unverschämten Medienlügen überhaupt noch nur einen einzigen Cent für irgendein Printmedium der konzernhörigen Presseorgane ausgeben sollten?
Vor einem Jahr begann das abscheuliche Massaker des israelischen Verbrecherstaates an der Zivilbevölkerung von Gaza.
Dieses Ereignis wurde von den Lügen der vollkommen ehrlosen und gewissenlosen Medienmacher hierzulande unterstützt.
Noch heute behaupten die Lügenmedien, wider jedes besseres Wissen, dass der israelische Massenmord an palästinensischen Zivilisten durch "Raketenbeschuss" aus Gaza "ausgelöst" worden wäre.
Doch 2008/2009 waren die Lügen der Drecksmedien so eklatant, dass hunderttausende Menschen sich anders über die Ereignisse zu informieren begannen.
Allein dieser Blog hier hatte im Januar 2009 über 10000 Zugriffe.
Dieses Massaker, das weltweit bei allen Menschen, die nicht bis auf die Knochen korrupt sind, Entsetzen ausgelöst hatte, verwies alle Propagandaformeln über Israel ("einzige Demokratie im nahen Osten", "liberalste Besatzungsmacht der Weltgeschichte") so ziemlich endgültig ins Reich der Legenden.
Gewiss, sie sind klüger geworden, die Bestien des Massenmordes. Heute wird nicht mehr am Stück massakriert, sondern gewissermaßen scheibchenweise.
So starben gestern allein sechs Palästinenser, 3 in der Westbank, 3 in Gaza. Keiner von ihnen war bewaffnet gewesen.
Immerhin erscheint das gerade noch in den Medien, wird aber überdeckt von der Sensationsmeldung, dass ein möglicherweise geistesgestörter Nigerianer bei einem angeblichen Versuch eines Selbstmordattentats gehindert wurde und sich der Mitgliedschaft in der internationalen Geheimdienst-Legende "Al Qaida" bezichtigte.
Von allen blutigen Mord- und Repressionsapparaten der Welt ist die israelische Armee sicherlich der verachtenswerteste, eine abscheuliche Bande gewissenloser Massenmörder.
Damit all das nicht in Vergessenheit gerät, dafür war jetzt dieser kleine Artikel gut.
Und einen schönen Gruss an die Israel-Trolle, die im Auftrag des schwerstverbrecherischen israelischen Aussenministeriums unter dem Erzfaschisten Liebermann regelmässig meine Seiten checken und über meine Zugriffsraten zutiefst besorgt sind.
Für die Lügenpropaganda, wie sie durch das Hasbara-Projekt des Ilan Sturmann verwirklicht wird, dafür gibt es offenbar unbegrenzt Geld, aber für Bildung und sinnvolle Sozialsysteme etc. weltweit offenbar nicht.
Im Sommer 2009 besuchte Yossi Wolfson Freunde in Deutschland und war fassungslos über die pauschale Solidarität deutscher Linker mit Israel. Dies nahm er zum Anlass für den hier dokumentierten Brief.
Im Januar erscheint dieser ungekürzt in dem von Sophia Deeg und Hermann Dierkes herausgegeben Sammelband »Bedingungslos für Israel?«, Neuer ISP Verlag.
Der Brief ist sehr sehr lesenswert.
Ich möchte noch etwas hinzufügen. Yossi Wolfson argumentiert gegenüber einer "Strömung in der deutschen Linken", die man gewöhnlich als "Antideutsche" oder "Israelsolidarische" bezeichnet, so als ob diese Leute von irgendetwas zu überzeugen wären.
Nach meiner Einschätzung handelt es sich bei dieser "Strömung" im wesentlichen um ein von imperialistischen Apparaten gesteuertes Phantom.
Trotzdem ist der Brief von Yossi Wolfson lesenswert, weil er sehr deutlich macht, dass das "antideutsche" Phantom im wesentlichen eine "rechte Agenda" darstellt.
Die USA führen wohl gerade mal wieder einen Krieg, von dem niemand wissen darf.
Als Mein Parteibuch vorgestern unter Berufung auf Press TV davon berichtete, dass die USA im Jemen Krieg führen und dabei mit Bombenangriffen allein in einer Nacht mehr als 100 Menschen umgebracht haben, vermutete ein erstaunter Leser erst mal, dass es sich dabei um falsche iranische Propaganda handele.
Zu unglaublich schien die Meldung. Wieso hört man in den deutschen Medien nichts davon, dass die USA im Jemen Krieg führen? weiterlesen hier
Das ist schlichtweg meine Meinung. Warum ich meine, sie mal wieder äussern zu müssen?
Ganz einfach: weil die Bestrebungen imperialer Meinungsmanipulationsapparate, das gesamte Thema zu tabuisieren und unter den Tisch fallen zu lassen, tatsächlich teilweise von Erfolg gekrönt sind.
911 ist fast schon Geschichte. "Schwamm drüber" (jetzt ist ja "Yes we can"-Obama dran und nicht mehr der peinliche Bush) ist natürlich eine exzellente Verneblungsstrategie. Und wer sich nicht daran hält, ist eben ein "Verschwörungstheoretiker".
Noch exzellenter ist allerdings ist das Verfahren von dubiosen Webseiten wie z.B. "Faschismus 2.0", im Rahmen einer scheinbar gegen Neonazis und Neofaschismus gerichteten Dauerkampagne in Wirklichkeit imperialistische Propagandamythen zu 911 unters Volk zu bringen, im konkreten Fall sogar explizit "die Linke".
Die wesentlichen Linien dieser Propaganda sind wie folgt:
---- Zweifler an der Bush-Version von 911 werden als "Verschwörungstheoretiker" bezeichnet. Vom Wortsinn bedeutet "Verschwörungstheorie" nichts anderes als eine "Theorie über eine Verschwörung", was zunächst nichts schlimmes zu sein scheint. Doch ist der Begriff "Verschwörungstheoretiker" längst zu einem imperialistischen Kampfbegriff geworden, seitdem er von den Redenschreibern von G.W.Bush eingeführt wurde.
Daran ändert auch die schlichte Tatsache nichts, dass die meisten Zweifler an der Bush-Version zu 911 ja eigentlich gar keine "Theorie" über die 911 zugrunde liegende Verschwörung haben, sondern eigentlich nur sehr schnell auf die hanebüchenen Widersprüche der Bush-Regierungsversion stossen.
---- Nächster Schritt ist immer die Bildung eines "Amalgams". Der ohnehin schon missbrauchte Begriff "Verschwörungstheorie" wird dann ausgeweitet. Von 911-Zweiflern (also Menschen mit gesundem Menschenverstand) über Leute, die in der Bilderbergkonferenz eine "Weltregierung" erblicken wollen über UFO-Gäubige und Anhänger der Theorie, die Menschheit würde von Reptilien unterwandert werden, bis hin zu Verfechtern einer "jüdischen Weltverschwörung" (also klassischen Antisemiten und Nazis), das sind eben alles "Verschwörungstheoretiker".
---- Dann geht es im Zuge dieser medialen Assoziationsketten, die zweifelsohne in irgendwelchen Public Relation Instituten und politischen Think Tanks ausgebrütet wurden. Jede "Verschwörungstheorie" (worunter klammheimlich schon jeder noch so geringe Zweifel an den Bush-Lügen subsummiert ist) ist demnach "strukturell faschistisch" und "gefährdet die Demokratie".
Imperialistische Manipulation des Massenbewusstseins arbeitet mit Assoziationsketten und subliminalen Botschaften, nicht mit Argumenten und Fakten.
Assoziationsketten wie "911-Zweifel.....strukturell faschistisch" erzeugen Angst (professionelle von ihren Brötchengebern abhängige Journalisten, sofern sie ehrlich sind, geben hinter vorgehaltener Hand ihre Angst zu, das Thema 911 überhaupt nur anzusprechen).
Um so niederdrückender, dass offensichtliche Träger solcher imperialistischer Propagandamythen es sogar schafften, bis in linke Medien vorzudringen und dort ihre Artikel zu positionieren.
Ein trauriges Bild.
Sprechen wir von etwas anderes? Ist 911 zu lange her?
Reden wir vielleicht besser über das Bundeswehrmassaker von Kundus? Das hat ja schließlich mit 911 überhaupt nichts zu tun, oder?
Auch wenn die offizielle (und tatsächlich schon überaus wurmstichige) Legende, wonach das Attentat auf das WTC der eigentliche GRUND für den Afghanistankrieg der NATO und der Bundeswehr sein soll, gar nicht mehr geäussert wird.
"Schwamm drüber". Jetzt sind "wir" (d.h. die Bundeswehr) schon mal dort, jetzt dürfen "wir" auch nicht kneifen, wenn es um die "Befreiung" der afghanischen Bevölkerung von den "Taliban" geht.
Sicher macht es keinen Sinn, auf einem mittlerweile historischen Ereignis herumzureiten, wenn die aktuellen imperialistischen Lügen genau so haarsträubend und genau so mörderisch sind.
Aber wie kaum ein anderes Ereignis dokumentieren die Ereignisse um 911, die schamlose Manipulation des Massenbewusstsein durch imperiale Medienapparate, ja sogar die Wirkung der einschüchternden Propaganda bis in die sogenannte "revolutionäre Linke" hinein, wie die spätkapitalistische Meinungsmaschinerie wirkt.
Wenn auch nur annähernd 10 % derjenigen Menschen, die man als der proletarischen Klasse zugehörig auffassen muss, also rund 70 % der Bevölkerung (kein nennenswerter Besitz ausser der bloßen Abeitskraft) die volle Tragweite der mörderischen Lügen um 911 oder um den Drogenkrieg der NATO in Afghanistan und die dahinter liegenden grauenhaften Fakten kennen würden, dann würde wohl bald kein Stein mehr auf dem anderen bleiben.
Dazu lohnt es sich auch unermüdlich zu arbeiten.
"911 wurde inszeniert" heisst die Überschrift über diesen Artikel.
Ich habe aber wenig über 911 selbst geschrieben, sondern nur über die imperialistische Counter Insurgency zur Vertuschung dieses zwar großartig inszenierten, aber offensichtlich in zahllosen Details doch schlampig durchgeführten "Spektakels" (mit ein paar tausend Statisten als Bauernopfer, versteht sich).
Ich empfehle Ihnen folgenden Artikel von "Terrorexperte": Die Fakten belegen: 911 war inszeniert!
Dieser Artikel hat den großen Vorzug, dass er in keiner Weise eine Theorie darüber entwickelt, wer die direkten Organisatoren und Drahtzieher des 911-Massakers waren.
Vielmehr weist er anhand von nachprüfbaren Fakten nach, dass die Lügenlegenden der Bush-Regierung auf Schritt und Tritt mit dem gesunden Menschenverstand, mit den Gesetzen von Logik, Wissenschaft etc. kollidiert.
Ich habe ihn wegen seiner tatsächlichen Aktualität vollständig übernommen.
Denn der gegenwärtige Afghanistan-Opium-Krieg, an dem auch die Bundeswehr teilnimmt, ist ebenso eine einzige Lüge, wie die Kriegsgrundlüge, auf die er legitimatorisch aufsetzt.
911 war inszeniert, zu einem anderen Schluss kann man meines Erachtens nicht kommen, wenn man die bloßen Fakten studiert.
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terrorexperte.blogspot.com Die Fakten belegen: 911 wurde inszeniert!
In einem Artikel über den in New York geplanten 9/11-Schauprozess hatte ich angekündigt, die Ereignisse des 11.September zukünftig genauer unter die Lupe zu nehmen. Dieser Artikel wird einen wichtigen Beitrag dazu liefern, schließlich werde ich darin nachweisen, dass die offizielle Version auf fabrizierten Beweisen beruht. Ein Kernelement spielt dabei die in unmittelbarer Folge der Attacken aufgestellte und heute von fast allen vergessene Behauptung, dass arabische Berufspiloten Täter und Hintermänner der Anschläge waren.
In den Stunden nach den Anschlägen, als sich die Welt noch im Schockzustand befand, waren sich alle Experten und Kommentatoren in einer Sache einig: hier mussten Profis am Werk gewesen sein. Solche koordinierten Attacken mussten minutiös über Jahre geplant worden sein. Insbesondere die Todes-Piloten mussten nicht nur mit eiskalter Abgebrühtheit vorgegangen, sondern auch mit besonderem fachlichen Können ausgestattet gewesen sein. Alle Experten bestätigten: hier saßen keine Stümper und keine blutigen Anfänger im Cockpit, sondern erfahrene Leute, die wussten, was sie taten. Laut Experten handelte es sich bei den Hijackern um "extrem erfahrene und fähige Piloten". Es bedurfte einiger "sehr, sehr talentierter" Piloten, so der ehemalige US-Navy Pilot Ted Muga. Auch sein Kollege Ralph Kolstad, immerhin 6000 Stunden Flugerfahrung in Boeings 757 und 767 auf dem Buckel, erklärte, dass er solche Manöver nicht hätte fliegen können. In der 'New York Times' hieß es am Tag danach, "diese Leute wussten was sie taten bis ins kleinste Detail. Jeder von ihnen war ausgebildet, große Maschinen zu fliegen". Außerdem sei es "unmöglich" gewesen, dass ein Amateur zu so etwas fähig war.
Insbesondere von dem Manöver von Flug 77, der ins Pentagon krachte, zeigten sich Experten beeindruckt. Markus Kirschneck von der Pilotenvereinigung 'Cockpit' sagte in einem WDR-Fernsehbeitrag bezüglich des Manövers von Flug 77:
"Bei dem Flugmanöver ins Pentagon handelt es sich um eins der schwierigsten Flugmanöver, die überhaupt mit so einem Verkehrsflugzeug durchzuführen sind." (Quelle)
Auch der ehemalige Formel 1-Fahrer und Pilot Niki Lauda bestätigte, dass es sich um "voll ausgebildete 757 und 767-Piloten" gehandelt haben muss. Es könne sich "zweifellos nicht um halb-ausgebildete" Piloten gehandelt haben. (Quelle S.174)
Auch Flug 175, dessen Einschlag in den Südturm wir hunderte male im Fernsehen mitverfolgen mussten, muss von einem ausgesprochenen Profi gelenkt worden sein. Laut offiziellen Quellen flog die Maschine 950 km/h schnell und war somit wesentlich schneller als es für eine Boeing 767 in dieser niedrigen Höhe vorgesehen ist (Quelle Seite 3). Bei einer solchen Geschwindigkeit wird das Flugzeug instabil, die Flügel drohen abzubrechen, jede kleinste Bewegung am Steuer kann einen sonst wo hin katapultieren, nur nicht da, wo man hin will. Die Türme waren nur wenig breiter als die einschlagenden Flugzeuge. Stellen Sie sich vor, sie müssten mit dieser Geschwindigkeit ein Auto, oder eher einen LKW, in eine Garage fahren, noch dazu aus einer Kurve heraus! Im Fall von Flug 11, der in den Nordturm einschlug, ist es noch absurder. Aus einer kilometer-breiten Ellipse heraus soll Mohammed Atta die Boeing 767 präzise mittig ins Gebäude gesteuert haben. Sehen Sie sich dazu die Abbildung des NIST (National Institute for Standard and Technology) an:
Das lässt eher auf ein präzises Programm schließen, als auf menschliche Fertigkeiten. Eine computergesteuerte Boeing, ist das nicht ein Hirngespinst aus Science-Fiction.Romanen? Mitnichten, immerhin spekulierte selbst die FAZ am Tag danach:
Aber hier soll im weiteren nicht darüber spekuliert werden, ob die Flugzeuge eventuell ferngesteuert wurden oder einem einprogrammierten Kurs folgten. Technisch wäre beides möglich gewesen. Vielmehr soll hier im folgenden nachgewiesen werden, dass Beweise künstlich gelegt wurden, um die offizielle Version der Öffentlichkeit als plausibel verkaufen zu können.
Während die 'Washington Post' am 12.September schrieb, Flug 77 sei von jemanden mit "außergewöhnlichem Geschick" gesteuert worden, bleibt festzuhalten, dass völlige Inkompetenz das einzig außergewöhnliche war, was man Hani Hanjours attestieren konnte. Unterdurchschnittlich ist noch eine starke Übertreibung seiner Fähigkeiten. Er konnte "überhaupt nicht fliegen", so seine Fluglehrer. Noch Wochen vor 9/11 durfte er noch nicht mal alleine eine ein-motorige Cessna steuern
Mit Hani Hanjour, Mohammed Atta und Marwan Al-Shehih saßen drei Anfänger im Cockpit, die noch nie eine solche Maschine geflogen sind. Nicht nur Hanjour, auch Atta und Al-Shehhi hatten so ihre Mühen mit Kleinmaschinen. Angesichts der Tatsache, dass alle Welt davon ausging, dass es sich um erfahrene Profis hinter dem Steuer gehandelt haben muss, warum gab es keinen Aufschrei, als der Öffentlichkeit die drei Flugstümper präsentiert wurden? Der Grund ist einfach: in den ersten Stunden und Tagen nach 9/11 wurden ganz andere als Todespiloten ausgemacht. Die Rede ist von arabischen Berufspiloten. Berichte etwa über Hanjours fliegerische Unzulänglichkeiten tauchten erst Wochen später auf, da aber war die offizielle 9/11-Version schon längst geschluckt.
Ich habe bereits den Fall des algerischen Berufspiloten Lotfi Raissi behandelt, der als Chef-Ausbilder der Terror-Piloten ausgemacht und inhaftiert wurde. Später stellten sich alle Vorwürfe gegen ihn als Lüge und Schwindelei heraus. Neben ihm gab es noch andere arabische Berufspiloten, von denen es sogar hieß, sie hätten die Flugzeuge selbst in die Ziele gelenkt.
Folgen wir der Spur, die zu ihnen führte. Flugbegleiterin Betty Ong meldete sich per Bordtelefon aus Flug 11 und schilderte die Ereignisse.
Sie nannte auch die Sitznummern von zwei Entführern. Diese Information glich das FBI unverzüglich mit der Passagierliste ab, auf der folgenden Namen aufgeführt waren: "Moham. Atta" und "Abdul. Alomari".
Auszug aus der Passagierliste von Flug 11
Aufgrund des Protokolls des FBI-Agenten James Lechner wissen wir, was danach geschah. Da es sich bei den Hijacker-Piloten mutmaßlich um Profis handeln musste, glich das FBI die beiden Namen von der Passagierliste mit dem Melderegister für Piloten ab.
Der Abgleich ergab einen Treffer: Abdul Rahman Alomari, ein saudischer Berufspilot. Das FBI handelte sofort und durchsuchte dessen Wohnung in Verona Beach. Und man wurde fündig: die Überprüfung der beiden von ihm gemieteten Parkplätze ergab, dass einer auf ein Auto registriert war, welches wiederum auf Atta angemeldet war. Somit lag eine positive Bestätigung einer Verbindung zwischen denjenigen vor, die von Betty Ong als Hijacker vermeldet worden waren.
Die Ermittler kamen zwei weiteren saudischen Berufspiloten auf die Spur, den Brüdern Adnan und Ameer Bukhari. Folgt man einem Bericht der 'Washington Post' vom 13.September, so kamen die Ermittler ihnen aufgrund der Passagier-Listen auf die Schliche:
Beamte sagten, dass viele der gestern durchgeführten Durchsuchungen und Festnahmen auf einer Durchsicht der Passagierlisten der vier entführten Flugzeuge beruhen. In Vero Beach durchsuchten FBI-Beamte den Wohnsitz eines saudi-arabischen Piloten, der zusammen mit mindestens einem weiteren Saudi Flug-Training an der örtlichen Flight Safety International Trainings-Schule nahm, so der Haus-Eigentümer. Unter den beschlagnahmten Gegenständen befand sich auch eine Anleitung für Gefahrstoffe ["hazardous materials manual"], wie aus einer auf dem Küchentisch zurückgelassenen FBI-Kopie hervorgeht. (Quelle)
Beide waren zudem mit Alomari befreundet. Außerdem fand man Hinweise auf sie in einem blauen Nissan, der auf dem Parkplatz des Flughafens in Portland abgestellt war. Laut CNN hatten sie den Wagen gemietet:
Laut Polizei- und Strafverfolgungsquellen handelt es sich bei den der Entführungen in Boston [Flug 11 + Flug 175] Verdächtigen um die Brüder Adnan Bukhari und Ameer Abbas Bukhari, welche bis vor kurzem in Vero Beach, Florida, lebten. Von beiden wurden die Wohnsitze durchsucht, so die Quellen.
Die beiden mieteten ein Auto, einen silber-blauen Nissan Altima, von einem Autoverleih am Logan-Flughafen in Boston und fuhren zum Flughafen in Portland, Maine. Dort nahmen sie um 6 Uhr morgens US Airways Flug 5930. (...)
Bevor CNN die Identität der beiden Brüder erfuhr, sagte Portlands Polizeichef Mike Chitwood, "ich kann Ihnen sagen, dass die beiden Individuen an Bord eines Flugzeugs gingen und früh am Dienstagmorgen [11.9.] nach Boston flogen. Ich kann Ihnen sagen, dass sie im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen." (Quelle)
Doch dann zerplatzte die Story um die arabischen Berufspiloten wie eine Seifenblase. Denn der vermeintliche Todespilot Adnan Bukhari wurde quicklebendig in Florida festgenommen. In einem ungewöhnlichen Schritt, der der Tätigkeit Winstons Smiths ähnelt, veränderte CNN einen Bericht vom 13.September im Nachhinein. Immerhin wurde in einem Extra-Kasten erwähnt, dass der Artikel korrigiert wurde, weil Adnan Bukhari nicht mehr als Todespilot in Frage kommt. Die weitere Überprüfung ergab zudem, dass es sich bei Ameer Bukhari nicht um seinen Bruder handelt. Tatsächlich war dieser am 11.September durch einen Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Allerdings, welch ein Zufall, am 11.September 2000!
Somit schieden beide als 9/11-Todespiloten aus. Aber da war ja immer noch die Verbindung von Bukhari zu dem Hijacker Alomari. Doch wie der Zufall so will, mitten im FBI-Verhör bekam Bukhari einen Anruf aus Saudi-Arabien. Am anderen Ende der Leitung meldete sich kein Geringerer als Alomari! (Siehe dazu diesen CNN-Videoclip). Es konnte sich folglich nicht um den Alomari handeln, der auf der Passagierliste stand.
Nachdem Adnan Bukhari auch einen Lügendetektor-Test bestand, ließ das FBI ihn in Überzeugung seiner Unschuld laufen. Auch Kamfar, dessen Verbindung zu den Anschlägen ja über den vermeintlichen Todespiloten Bukhari gegeben war, war plötzlich nicht mehr "äußerst gefährlich" und mit einer AK-47 bewaffnet. FBI-Sprecherin Judy Orihuela verweigerte jeden Kommentar, warum die Warnung aufgehoben wurde (Quelle: Palm Beach Post, 15.9.2001). Dabei wäre die Frage eher gewesen, wie man denn überhaupt auf die Idee kam, dass Kamfar mit einer Ak-47 durch die Gegend rannte.
Die Konfusion war groß, doch dann wurde des Rätsels Lösung verkündet. Eine einfache Namensverwechslung sei der Auslöser gewesen. Der Hijacker in Flug 11 heiße nicht Abdul Rahman Alomari, sondern Abdul Aziz Alomari. Der Fall war somit erledigt - scheinbar. Denn dann meldete sich ein Abdul Aziz Alomari mit identischem Geburtsdatum und Geburtsort aus Saudi-Arabien.
Bei diesem Alomari handelt es sich um einen Ingenieur, der während eines Aufenthalts 1995 in Denver seinen Pass als gestohlen meldete, nachdem in seine Wohnung eingebrochen wurde. Sein Anwalt ging ebenso wie der Anwalt Adnan Bukharis davon aus, dass die Identität seines Mandanten gestohlen und für die Anschläge benutzt wurde.
Auch der saudische Pilot Saeed Al-Ghamdi zeigte sich überrascht, aber keineswegs erfreut, als er durch CNN lernen musste, dass auch er einer der 9/11-Attentäter sein soll. CNN veröffentlichte ein Foto von ihm mitsamt Geburtsdatum- und Ort.
Ebenso erging es dem saudischen Piloten Waleed Al-Sheri, auch er erkannte sich auf Fotos in den Medien wieder:
Er gab zu, dass er eine Flugschule in Daytona Beach besuchte und dass er tatsächlich der Waleed Al-Shehhi sei, auf den sich das FBI bezieht. Aber, so sagt er, er verließ die USA im September letzten Jahres und wurde ein Pilot der Saudi Arabian Airline und nimmt gegenwärtig an einem weiteren Ausbildungskurs in Marokko teil. (Quelle)
Auch der saudische Pilot Wail Al-Shehri reiht sich in die Liste ein. Er ist ebenso wie Waleed Al-Sheri Sohn eines saudischen Diplomaten.
US-Beamte weigerten sich zu sagen, wie viele der Hijacker eventuell falsche Identitäten benutzen. Aber Beamte der saudi-arabischen Regierung sagten am Dienstag, dass sechs der von den USA als Hijacker genannten Männer anscheinend im Mittleren Osten am Leben sind.
Die saudischen Bürger, die fälschlicherweise in Verbindung mit der Tragödie der letzten Woche gebracht wurden, sind entsetzt, so ein Diplomat der saudischen Botschaft. "Sie sollten die Hass-Briefe sehen, die wir bekommen," sagte Gaafar Allagany, Vorsitzender des Informations-Centers der Botschaft. "Wir denken das war Teil des Plans". (Quelle)
Welch ein Zufall, dass ausgerechnet so viele arabische Berufspiloten identische Namen und Geburtsdaten wie die angeblichen 9/11-Hijacker haben. (Es sei noch angemerkt, dass Saudi-Arabien kein eigenes Ausbildungsprogramm für Piloten großer Maschinen unterhält, und daher die meisten saudischen Piloten eine Ausbildung in den USA absolvieren).
Robert C. Bonner schwor in einer Aussage vor der 9/11-Untersuchungskommission, dass man Dank der Passagier-Listen die Identität der Tätern bereits innerhalb von 45 Minuten feststellen konnte, als die Anschläge noch nicht einmal beendet waren. Doch trotz der ganzen Ungereimtheiten, merkwürdigen "Zufälle" und klaren Hinweise auf Identitätsdiebstahl hat sich an dieser Version bis heute nichts geändert. Die Glaubwürdigkeit möge jeder für sich selbst beurteilen.
Zurück zum Fall Alomari, von dem es ja bis heute nach wie vor im Gegensatz zu den Bukharis heißt, er stehe auf der Passagierliste. Die Konfusion ihm bezüglich war so groß, dass Medien wiederholt Namen und Fotos verwechselten, oder gar die Namen der unterschiedlichen Alomaris in eins zusammen fassten und beispielsweise von Abdul Rahman Aziz Alomari sprachen. So zeigte CNN in einem Beitrag vom 16.September ein Bild des saudischen Piloten Abdul Rahman Alomari mit dem Namen des Hijackers Abdul Aziz Alomari.
Rechts unten: Bild des saudischen Piloten mit dem falschen Namen
Selbst das FBI scheint sich immer noch nicht ganz einig zu sein. Bis zum heutigen Tag hat der Hijacker Alomari auf der FBI-Webseite zwei Geburtsdaten. Man beachte auch, dass es von 4 der 5 Hijacker von Flug 11 heißt, "believed to be a pilot"! Diejenigen, die an die offizielle Version glauben, wollen die ganze Geschichte als Verwechslung abtun. Voraussetzung dafür ist aber, wie wir gleich sehen werden, dass es sich bei den Ermittlern in den USA sämtlich um ausgewiesene Volltrottel handeln müsste. Aber selbst wenn dem so wäre, würde es nicht die Tatsache aus der Welt schaffen, dass hier Beweise künstlich in Richtung arabischer Piloten gelegt wurden.
Gehen wir in die Details, denn darin steckt auch hier, wie so oft, der Teufel. Susan Ginsburg, damals führende Mitarbeiterin in der 9/11-Untersuchungskommission und anschließend, wie passend, für die nach 9/11 gegründete US-Heimatschutzbehörde arbeitend, gab im Januar 2004 in einer Anhörung eben jener Unter-suchungskommission ein interessantes Detail zum besten.
Wie der Zufall so wollte, blieben die Koffer von Atta und Alomari als einzige Gepäckstücke der 81 Passagiere von Flug 11 in der Abfertigung hängen. Von Ginsburg konnte die Öffentlichkeit ein bis dato unbekanntes Detail erfahren. In Alomaris Gepäck befand sich auch sein saudischer Ausweis. Ausgestellt auf seinen vollständigen Namen: Abdul Aziz Alomari. Ginsburg berichtete weiterhin, dass der Ausweis in einer Weise manipuliert war, wie sie Al-Qaida zugeschrieben wird. Was sie genau meinte aber nicht sagte, um nicht in als "Geheim eingetufte Details" eingehen zu müssen, ist der Umstand, dass die saudischen Behörden die Angewohnheit hatten, Terrorverdächtigen geheime Kennzeichen in die Ausweise zu implementieren ("9/11 and Terrorist Travel", Seite 33). Daher kann auch ausgeschlossen werden, dass sich dieser Alomari des Ausweises des noch lebenden Ingenieurs Alomari bediente. Die im Ausweis angegebenen Daten benutzte Alomari auch für seinen US-Visa-Antrag. Dieser hätte laut Experten genauso wie alle anderen Visa-Anträge der mutmaßlichen Hijacker verweigert werden müssen.
Abdul Aziz Alomari - Mutmaßlicher Entführer
Selbst Angaben wie "No" oder "Hotel" als zukünftiger Aufenthaltsort führten nicht zur Ablehnung. Die meisten der Anträge wurden von der US-Botschaft in Jeddah ausgestellt. Michael Springman, ehemaliger Mitarbeiter der US-Botschaft in Jeddah, beschwerte sich des öfteren darüber, dass er unqualifizierten Antragstellern "aus Gründen der nationalen Sicherheit" Visa erteilen musste. Ihm zufolge wurde das ganze Konsulat in Jeddah vom CIA geleitet.
Normalerweise sollte man unter Gründen der nationalen Sicherheit doch das genaue Gegenteil verstehen. Ein Experte äußerte sich folgendermaßen: "Sie mussten das System nicht schlagen, es war von Anfang an für sie ausgerichtet." Die US-Senatoren Jon Kyl und Pat Roberts schlussfolgerten:
"Die Antwort auf die Frage, ob 9/11 hätte verhindert werden können, muss 'ja' lauten, wenn sich die Angestellten des Außenministeriums an die Gesetze gehalten hätten und nicht 15 der 19 Entführern in Saudi-Arabien "non-immigrant" Visa ausgestellt hätten." (Quelle)
Doch zurück zum Fall Alomari. Durch ein vom FBI für die 9/11-Commission am 10.Februar 2004 erstelltes Memorandum wissen wir, dass FBI-Beamte innerhalb von Stunden die "liegengebliebenen" Koffer Attas und Alomaris sicherstellten und somit die (scheinbar) wahre Identität der Hijacker kannten.
Doch warum jagte das FBI dann dem saudischen Piloten hinterher? War man nicht in der Lage, Namen und Geburtsdatum abzugleichen? Erst durch den Anruf Alomaris während des Verhörs von Adnan Bukhari will man den Fehler bemerkt haben. Und was ist mit dem blauen Nissan, vom dem es hieß, dass er von den Bukhari-"Brüdern" gemietet worden war? Nach dem Ausscheiden der Bukharis als Täter hieß es auf einmal, dass der blaue Nissan von Atta in Boston gemietet und zusammen mit Abdul Aziz Alomari nach Portland gefahren und dann auf dem Parkplatz des Flughafens abgestellt wurde. Waren hier die Beamten unfähig, die Namen Bukhari und Atta auf dem Miet-Formular zu unterscheiden? Die neue Version macht aber auch aus einem anderen Grund keinen Sinn. Denn in Boston wurde auch ein von Atta gemieteter Mitsubishi sichergestellt. Warum sollte Atta in Boston ein Wagen mieten und dort stehen lassen, um dann noch einen Wagen zu mieten und nach Portland zu fahren? Natürlich enthielt auch der Mitsubishi eindeutige Spuren, Atta wollte den Ermittlern offenbar die Arbeit erleichtern.
Und selbstverständlich war auch nicht mehr die Rede davon, dass die Bukharis in dem Zubringer-Flug 5930 nach Boston saßen, sondern auf einmal waren es Atta und Alomari. Und es ist auszuschließen, dass die Bukharis zufällig auch in demselben Flug saßen, denn schließlich war zu dem Zeitpunkt Amer Bukhari bereits genau ein Jahr tot. Auch hier sollen die Beamten nicht in der Lage gewesen sein, die Namen Adnan und Ameer Bukhari von den Namen Mohammed Atta und Abdul Aziz Alomari zu unterscheiden. Und selbstverständlich verschwanden auch alle Berichte in der Versenkung, nach denen Dokumente, die in dem blauen Nissan gefunden wurden, auf die Bukharis verweisen.
Waren die Ermittler allesamt Volltrottel und Stümper? Immerhin, soviel hätten sie damit mit den mutmaßlichen Hijackern gemein. Entgegen allen Experten-Meinungen, wonach es sich um äußerst clever, konspirativ und diszipliniert vorgehende Terroristen gehandelt haben muss, hinterließen diese eine Fährte von Spuren, der eine blinde Elefantenherde hätte folgen können.
Um nur einige Beispiele von vielen zu nennen: So hinterließen die mutmaßlichen Hijacker Anleitungen zum Fliegen und Kämpfen mitsamt einigen Teppichmessern im Deerfield Beach Motel in Florida. Oder sie stellten in einer Moschee einen Koffer mit der Aufschrift "Geschenk an die Brüder" ab (Quelle, Seite 100). Dieser enthielt Handbücher zum Fliegen und auch Logbücher des Flugtrainings von Nawaf Alhamzi und Khalid Almidhar aus dem Jahre 2000. Diese Logbücher so lange aufzubewahren und dann noch als Geschenk deklariert in einer Moschee zu hinterlegen, wodurch natürlich die Gefahr bestand, dass der ganze Plot auffliegen könnte, zeigt die besondere Gerissenheit der Hijacker. Nicht umsonst wurden die beiden von ihrem Fluglehrer als "Dumm und Dümmer" bezeichnet. Über ihre geheimdienstlichen Verbindungen schrieb ich bereits hier.
Man muss freilich kein Sherlock Holmes sein, um zu der Erkenntnis zu gelangen, wie sie dem renommierten Enthüllungs-Journalisten Seymour Hersh von Ermittlern mitgeteilt wurde:
"Welche Spur auch immer hinterlassen wurde, sie wurde absichtlich hinterlassen, damit das FBI drauf stößt."
Die wichtigsten Funde zur Etablierung der offiziellen Version waren unzweifelhaft die Gepäckstücke von Atta und Alomari. Sie offenbaren das Mysterium, allerdings anders als es der an die offizielle Version Glaubende gemeinhin annimmt.
Hier haben wir alles zusammen, womit Stunden nach den Anschlägen das Profil der Täter und deren Motivation ausgemacht war. Zunächst einmal die Waffen: Messer und Reizgas, von dessen Einsatz auch die Flugbegleiterin Betty Ong berichtete. Was ihm diese Gegenstände in einem während des Flugs unerreichbaren Koffer nutzen sollten, wird Attas Geheimnis bleiben. Auch, was ihm die Anleitungen zum Fliegen nutzen sollten. Glauben Sie, dass jemand, der solcherlei Anleitungen braucht, ein guter Pilot ist? Ich jedenfalls würde zu niemanden ins Auto steigen, der eine Anleitung zum Fahren im Handschuhfach aufbewahrt. Sogar mancher Journalist der Mainstream-Presse grübelte angesichts solcher Ungereimtheiten:
Ist es nicht merkwürdig, dass die am meisten dämonisierten und mächtigsten Terroristen anscheinend unfähig sind, irgendeine Waffe ohne eine Anleitung zu bedienen? (Quelle)
Anleitung steht drauf: Pfeffergas aus Attas Koffer (Quelle)
Hier sollte wohl der Öffentlichkeit und auch den Ermittlern ein bestimmtes Bild vermittelt werden. Und zwar, dass es sich bei Atta um einen Piloten handelt. Mit dem islamischen Gebetskalender war das religiöse Motiv offenbart. Und mit Attas Testament und letztem Willen seine Bereitschaft bekundet, zu sterben. (Das Testament ist hier nachzulesen).
Das Testament wird denn auch immer wieder als Beweisstück für die offizielle Version herangezogen, wie beispielsweise hier bei Spiegel-Online, welches sich wie kein anderes Magazin in Deutschland dem Kampf für den Glauben an die offizielle Version verschrieben hat. Doch tatsächlich beweist es vielmehr das Unvermögen derer, die das tun, logisch zu denken und die ihnen vorgesetzte Realität kritisch zu reflektieren. Schauen wir uns das Testament an, fallen einige Dinge sofort auf. Es wurde im April 1996 verfasst - Jahre bevor Atta selbst nach offizieller Darstellung in irgendwelche Planungen bezüglich 9/11 involviert war. Millionen Menschen dürften in Deutschland ein Testament angefertigt haben, deren Bereitschaft zu sterben lässt sich daraus aber kaum ableiten.
Darüber hinaus geht Atta detailliert auf den Umgang mit seinem Leichnam ein. Von welchem - und das sollte auch einem Trottel ersichtlich sein - nicht viel übrig bleibt wenn man vorhat, was Atta angeblich vorhatte. Oder hatte er es vielleicht nie vor, mit ein Flugzeug ins WTC zu rasen? Und wer bitteschön sollte die Anweisungen aus dem Testament jemals befolgen, wenn es sich selbst im Flugzeug befand? Oder dachte Atta etwa, sein Testament würde die zerstörerische kinetische Energie des Flugzeug-Aufpralls und das anschließende Feuer genauso schadlos überleben wie der Ausweis der mutmaßlichen Mitentführers Satam Al-Suqami, der unbeschädigt auf dem Bürgersteig entdeckt wurde?
Laut FBI habe Atta sogar Minuten vor Betreten von Flug 11 bei der zuständigen Stelle im Flughafen angerufen, um sicherzustellen, dass sein Gepäck auch an Bord gegangen ist. Folgender Auszug aus dem FBI-Memorandum beschäftigt sich mit der Frage nach dem Grund für den von Atta angeblich getätigten Anruf:
Die Kommission muss überprüfen, ob Atta beabsichtigte, dass sein Gepäck entdeckt und durchsucht wird. Anhand der Berichte über den Hergang ist dies unwahrscheinlich. Die Durchsuchung von Attas Koffer ergab frühzeitige Informationen über die Natur der islamistischen Bedrohung, über die mutmaßlichen Verbindungen zu Al-Qaida und der Technik, mit der die Entführung des Flugzeuges durchgeführt wurde. Atta war besorgt genug darüber, ob sein Gepäck von US Airways Flug 5930 zu American Airlines Flug 11 transferiert wurde, dass er in letzter Minute eine Anfrage wegen seines Gepäcks an den Gate-Beamten [gate-agent] richtete. Es ist zu schlussfolgern, dass Atta nicht wollte, dass sein Koffer entdeckt und durchsucht wird.
Wenn es entgegen der vom FBI favorisierten Annahme Attas Intention gewesen wäre, dass sein Koffer entdeckt wird, müsste man dann ja davon ausgehen, dass Atta wollte, dass man ihm und seinen Getreuen sofort auf die Schliche kommt. Dadurch wäre aber eventuell die ganze Operation undurchführbar gewesen. Und falls er damit sicherstellen wollte, dass im Nachhinein die Welt über die Urheber der Anschläge Bescheid weiß, warum hat man dann nicht einfach ein Bekennerschreiben verfasst, abgeschickt und beispielsweise mit Fingerabdrücken authenzitiert? Das wäre doch viel einfacher und auch sicherer gewesen. Bei der Gelegenheit hätte man der Welt auch gleich mal mitteilen können, warum man überhaupt so gehandelt hat, anstatt sie im Ungewissen zu belassen. Aber man steckt ja nicht drin, in so einem Terroristen. Interessanterweise hieß es zwei Tage nach den Attacken:
Einige der in den Komplott Involvierten haben Abschiedsbriefe hinterlassen, aber es wird nicht angenommen, dass es sich dabei um die Hijacker handelt, so eine Regierungsquelle gegenüber Associated Press. Es war unklar ob diejenigen, die die Briefe hinterlassen haben, sich tatsächlich umgebracht haben. (Quelle)
Der Sinn dieser Aussage mag sich nur schwer erschließen. Von diesen Abschiedsbriefen hat man jedenfalls nie wieder etwas gehört. Es wurde auch kein Wort über sie im 9/11-Untersuchungsbericht verloren.
Wenn Atta aber wie in der vom FBI favorisierten Annahme wirklich so um den brisanten Inhalt der Koffer besorgt war, warum hat er dann überhaupt das ganze belastende Material praktischerweise zusammengestellt und mit sich rumgeschleppt? Warum nicht einfach vernichtet? Flug 11 war der erste, der entführt wurde. Wären die Gepäckstücke, aus welchen Gründen auch immer, untersucht worden, dann wäre die ganze Operation Gefahr gelaufen, zu scheitern. Wirklich clever gemacht. In welchem Al-Qaida-Handbuch für konspiratives und klandestines Verhalten lernt man so eine Vorgehensweise?
Fragen über Fragen. Und wenn Sie aufgepasst haben, kommen noch ein paar Fragen dazu. Warum wird in dem FBI-Memorandum Attas Testament gar nicht erwähnt, obwohl das FBI angibt, es dort gefunden zu haben? Wohl nur ein Fehler, denn in dem eidesstattlichen Protokoll des FBI-Agenten Lechner wird es erwähnt. Was wiederum in seinem Protokoll nicht erwähnt wird, ist der Ausweis von Abdul Aziz Alomari. Angefertigt hat Lechner sein Protokoll am 12.September. Laut FBI-Memo wurde der Ausweis bereits Stunden nach den Attentaten gefunden. Zu der Zeit als Lechner sein Protokoll anfertigte, galt noch der saudische Berufspilot Alomari als Todesflieger. Lechner wäre bestimmt nicht dem "falschen" Alomari hinterhergejagt, wenn er den Ausweis von Abul Aziz Alomari kannte. Nachdem die Legende des saudischen Profi-Piloten in sich zusammenbrach, hat man dann den Ausweis von Abul Aziz Alomari dem Gepäckstück hinzugefügt, um so die Legende - schließlich stand ja ein Alomari auf der Passagierliste - aufrechthalten zu können? Hier passt etwas nicht zusammen. Jedenfalls schien Al-Qaida um die in Frage gestellte Identität Alomaris sehr besorgt zu sein. Im ersten von "Al-Qaidas Medienabteilung" As-Sahab herausgegebenen mutmaßlichen Bekennervideo dreht sich alles um Abdul Aziz Alomari.
As-Sahab proudly presents: Alomari - The Real One
Und noch etwas fehlt in der Aufzählung des Kofferinhalts. Zwei Jahre nach dessen Anfertigung bezeichnete 'Newsweek' die Koffer als den Stein von Rosetta bezüglich der Ermittlungen:
Ein ehemaliger FBI-Beamter und ein ehemaliger Staatsanwalt, die bei der Führung der Untersuchung der Attacken des 11.September in New England halfen, sagten gegenüber Newsday, dass eine der in Boston gefundenen Taschen sehr viel mehr enthielt, als im Kommissions-Bericht angeführt wird. Die Tasche enthielt die Namen der Entführer, ihre Anweisungen und ihre Verbindungen zu Al-Qaida.
"Sie enthielt all diese arabisch-sprachigen Unterlagen, die bei den Ermittlungen dem Rosetta-Stein gleichkommen," sagte der ehemalige FBI-Beamte Warren Flagg. Der ehemalige Staatsanwalt, der nicht öffentlich identifiziert werden möchte, unterstütze Flaggs Aussage.
"Wie denken Sie war die Regierung so schnell in der Lage, die 19 Entführer fast unverzüglich nach den Attacken zu identifizieren?", fragte Flagg. "Sie wurden durch die Unterlagen in dem Gepäck identifiziert. Und daher war so frühzeitig bekannt, dass Al-Qaida hinter den Entführungen stand."
Der ehemalige Staatsanwalt stimmte überein, dass die Unterlagen aus dem Gepäck bei der Identifizierung Verdächtiger halfen. "Ich kann nicht offiziell über diese Beweise sprechen", sagte er. (Quelle)
Kein Wort in dem FBI-Memorandum von der Namensliste der Hijacker. Das mag den Grund darin haben, dass es für die 9/11-Untersuchungskommission angefertigt wurde. Dort wollte man wohl keine schlafenden Hunde wecken, denn das ganze riecht doch ein wenig zu offensichtlich nach einer krummen Nummer. Atta schleppt also eine Liste mit den Mitverschwörern in seinem Gepäck herum und macht durch einen Anruf noch gezielt auf sein Gepäck aufmerksam? Junge, du hast Nerven!
Wo wir bei krummen Nummern sind. Nachdem der Mitarbeiter der US-Flugbehörde FAA, James P. Hopkins, erfahren hatte, dass das FBI nach Informationen über die Personen Atta und Bukhari suchte, durchsuchte er diesbezüglich die FAA-Datenbank. Als er mit Bukhari fündig wurde, machte er Vorgesetzte auf seinen Fund aufmerksam. Doch diese untersagtem ihm, die Informationen weiter zu geben. Hopkins, der zuvor auch für den militärischen Geheimdienst arbeitete, sah es aber als seine Pflicht an und setzte sich über die Vorgaben seiner Vorgesetzten hinweg und informierte das FBI. Daraufhin wurde er gefeuert! Er konnte sich aber später erfolgreich in die FAA zurück klagen. (Quelle)
Nicht entlassen wurde hingegen ein FAA-Manager, der Tonbänder von der Fluglotsen-Kommunikation zerfetzte und die Überreste auf Mülltonnen rund um das Gebäude aufteilte. So etwas nennt man Beweismittelvernichtung. Nicht entlassen wurde auch Fluglotse Pete Zalewski. Dieser verzögerte massiv entgegen allen Protokollen die Weitergabe von Informationen bezüglich der beiden Flüge, die ins WTC einschlugen. Er ist somit mitschuldig daran, dass keine effektiven Abwehrmaßnahmen getroffen werden konnten. Der deutsche Journalist Andreas Hauß stellte u.a. gegen Zalewski Strafanzeige.
Aufgrund der Hülle und Fülle von zurückgelassenen Beweisen bezeichnete 'Asia Times' im vergangenen Jahr 9/11 als eine "drittklassige Operation". Dem ist nicht zu widersprechen, sondern nur hinzuzufügen, dass hier nicht Al-Qaida-Agenten drittklassig gehandelt haben, sondern Agenten mit ganz anderen Auftraggebern.
Zu offensichtlich sind die falschen Fährten. Außerdem ist ihnen dabei ein Fehler unterlaufen, der es in sich hat. Wer den Artikel aufmerksam gelesen hat, wird den Fehler bereits entdeckt haben. Wir finden ihn im Protokoll von FBI-Agent Lechner.
Den dieser hatte angegeben, dass einer der beiden Parkplätze, die zu Alomaris Wohnung gehörten, auf ein Auto registriert war, dass Mohammed Atta gehörte. Und Lechner bezog sich eindeutig auf den saudischen Piloten Abdul Rahman Alomari und nicht auf den mutmaßlichen Hijacker Abdul Aziz Alomari, wie dem folgenden Ausschnitt aus dem Protokoll zu entnehmen ist:
(Bitte zur vollständigen Ansicht anklicken)
("that Alomari had a friend who has been taken flying lessons" bezieht sich übrigens auf Alomaris Nachbarn Amer Kamfar)
Die Erklärung, wonach sich alles nur um eine Namensverwechslung handelt, macht folglich keinen Sinn. Denn wenn hier nur die Namen verwechselt wurden, die die Ermittler zu dem Berufspiloten Alomari führten, warum gibt es dann eien Rückbestätigung der Beziehung zwischen ihm und Atta in Form des auf Atta registrierten Parkplatzes?
Es gibt nur zwei mögliche Schlussfolgerungen. Entweder Abdul Rahman Alomari hatte wirklich etwas mit Atta zu tun, dann hat das FBI einen Tatverdächtigen einfach laufen lassen und ist somit mitschuldig der Vertuschung der Urheberschaft der 9/11-Anschläge. Dagegen spricht, dass Alomari einen Lügendetektor-Test bestanden hat und seitdem auch keine weiteren Anhaltspunkte für einen Bezug seinerseits zu Atta aufgetaucht sind.
Oder Alomari hatte nie etwas mit Atta zu tun, dann muss jemand anders eine solche Verbindung in Form der Registrierung seines Parkplatzes auf Atta hergestellt haben. Da trotz der Tatsache der Rückbestätigung nicht in diese Richtung weiter ermittelt wurde, wäre auch in diesem Fall das FBI der Vertuschung der Urheberschaft der 9/11-Attentäter schuldig.
So oder so, es sieht nicht gut aus für die offizielle Version! Als Sahnehäubchen oben drauf kommt noch die Tatsache, dass die Piloten Alomari und Kamfar mitsamt Familie Anfang September die USA "schlagartig" verlassen haben.
"Sie nahmen ihre ganzen Sachen und stellten sie raus zum Müll: Kleidung, Möbel, Töpfe und Pfannen. (Quelle)
Als Kamfar, Bukhari und Abdul Rahman Alomari noch als Mitverschwörer der Anschläge galten, wurde dieses Verhalten in den Medien noch als Verdachtsmoment zur Untermauerung der Terroristen-These gewertet. So hieß es beispielsweise:
Als die Zeit gekommen waren, räumten die Terrorzellen eilig auf. Vor etwa zwei Wochen verschwand die Familie von Amer Mohammed Kamfar - die Ehefrau trug einen Tshador, ein traditionelles Ganzkörper-Gewand - blitzartig. Sie warfen viele ihrer Kleidungsstücke und andere Habseligkeiten in den Müll. Dann fuhr ein Kleinbus vor, hupte, und die Familie stieg ein und fuhr davon. Die Polizei sucht noch immer nach Kamfar, der keines der entführten Flugzeuge bestieg. (Quelle)
Auch Adnan Bukhari soll es eilig gehabt haben:
Zwei Angestellte des "Rooms to Go", einem Möbelladen in Vero Beach, sagten, dass Bukhari einen hastigen Einkauf machte nachdem Nachrichten über die Anschläge auf dem Fernseher im Ausstellungsraum zu sehen waren. Bukhari kaufte ein Wohnzimmer-Set für 1795 US-Dollar innerhalb von fünf Minuten und sagte, die Möbel müssten unverzüglich nach Saudi-Arabien exportiert werden." (Quelle)
Seine Familie reiste bereits Ende August aus den USA ab. Wieder so ein Zufall? Oder haben die drei Männer einen Wink bekommen, dass es besser für sie wäre, sich aus dem Staub zu machen? Wenn wir uns vorstellen, sie wären nach 9/11 nirgendwo mehr lebendig aufgetaucht, würde es dann vielleicht heute noch heißen, dass sie die Todespiloten waren? Erinnert sei noch einmal an den Fall Lotfi Raissi und wie einfach es ist, die Öffentlichkeit mittels Lügen und erfundenen "Tatsachen" zu täuschen.
Dem Zufall, dem Schicksal, oder wem auch immer sei Dank, konnte sich die unmittelbar nach den Anschlägen konstruierte Behauptung der Täterschaft arabischer Berufspiloten nicht halten. Und damit hat die offizielle Version einen starken Glaubwürdigkeitsverlust erlitten. Wer glaubt, Hani Hanjour habe Flug 77 ins Pentagon steuern können, oder WTC 7 habe aufgrund einiger Feuerchen einen vollständigen Abgang im freien Fall gemacht, oder die Anschläge wären in einer High-Tech-Festung in Tora Bora (siehe Clip) ausgebrütet worden, der glaubt wohl auch an den Weihnachtsmann.
Die Geschichte bezüglich 9/11 ist noch lange nicht geschrieben. Wohin wird uns die Geschichte treiben? Rückblickend werden unsere Nachfahren sich verwundert fragen, wie es möglich war, dass die wahren Drahtzieher der 9/11-Anschläge in der Lage waren, der Weltöffentlichkeit diese lächerlichen Lügen aufzutischen. Ob unsere Nachfahren in einem amerikanischen Jahrhundert aufwachsen werden, also einem Jahrhundert grenzenloser Kriege, verelendeter Gesellschaften und ausgeplünderter Ressourcen, wird auch davon anhängen, ob wir die Täter mit ihren Lügen durchkommen lassen. Immerhin, die "Ungläubigen", diejenigen, die an der Erkenntnis der Realität festhalten und dem Lügentheater keinen Beifall zollen, werden täglich mehr. Und die Zeiten sind vorbei, wo man sie einfach in die Schmuddelecke der Verschwörungstheoretiker abstellen konnte. Jüngst hat der US-Architekt Richard Gage, Gründer der Organisation 'Architects and Engineers for 9/11-Truth', einen Vortrag vor Abgeordneten des japanischen Parlaments gehalten. Mit Dieter Deiseroth hat sich selbst ein Bundesverwaltungsrichter gegen die Lügenkonstrukte positioniert, die der Welt von der Bush-Regierung aufgezwungen wurden. Und er wird diese Thematik sicherlich das eine oder andere mal mit seinen Kollegen erörtert haben. Wenn der Druck der sogenannten 9/11-Truth-Bewegung in den USA weiter wächst, werden sich auch dort hohe Richter, Staatsanwälte, Polizisten und Militärs finden, die das sinkende Schiff des amerikanischen Jahrhunderts verlassen werden und die wahren Täter dahin befördern, wo sie hingehören: aufs Schafott der Geschichte!!
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Zum Schluss in eigener Sache: Aufgrund Zeitmangels ist dies der letzte Artikel in diesem Jahr. Ich wünsche allen Lesern und Leserinnen geruhsame Weihnachtstage, die hoffentlich die Möglichkeit geben, Kraft zu tanken für ein weiteres Jahr im Kampf gegen den Ausbau der totalitären Diktatur, gegen imperialistische Kriege und Weltherrschaftsambitionen!
Guten Rutsch!
Eingestellt von Terrorexperte um 21:33 Labels: 9/11, Al-Qaida, Geheimdienste
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Wie das Prollblog meldet, hat sich die Springerpresse gerade entschlossen, Internutzernutzer nicht mehr mit der Propaganda seines “Hamburger Abendblattes” zu verseuchen. Sehr schön, weiter so.
Als nächstes bitte die Welt und die Berliner Morgenpost sperren. Die Blöd und die Berliner BZ dürfen gern noch ein klein wenig länger offenbleiben, denn nirgendwo sonst kann man die aktuelle Strategie der Massenverblödungswaffen des Springer-Konzerns so zeitsparend erkennen wie dort. Ach ja, und bitte, liebe Manager vom Springer-Verlag, macht doch auch bitte recht bald die Hintertür über Google dicht, damit die Internutzer nicht via Google doch unwillentlich mit der Propaganda des Lügenkonzerns kontaminiert werden. Und macht doch bitte auch recht bald die Kioske von dem Springer-Schund frei.
Das wäre zu schön, wenn die gesamten konzerngesteuerten Medien ihre Internetangebote dann nur noch kostenpflichtig machten und sich demnach abkoppeln von dem Großteil der Leser.
Der Journalismus von unten könnte erst richtig erblühen, und die Elaborate der Wahrnehmungsmanager lesen dann nur noch die Anzeigenkunden.
Mainstream-Online-Medien kostenpflichtig - ja unbedingt!
Nemeticos unausrottbarer Politblog seit der Stilllegung auf myblog.de auf Veranlassung von "unbekannter" Seite Dezember 2008, kurz vor Beginn des Gaza - Massakers
Der "lange Arm" des militärindustriellen Komplexes versuchte aus meiner Sicht mir Ende 2008 die Stimme abzudrehen, indem mir während des Editieren mein Blog nemetico.myblog.de gelöscht und die Zugriffsrechte entzogen wurden. Dank mein-parteibuch.com sind aber alle meine Artikel im cache dieses Blogs weiterhin verfügbar.
Wenn Sie nachlesen wollen, welche ruchlosen Texte in NEMETICOS POLITBLOG auf myblog.de "interessierte Kreise" den Lesern offenbar vorenthalten werden sollten, dann schauen Sie einfach mal hier rein.
Hetzerische islamfeindliche Blogs, die aus meiner Sicht als offen faschistische Publikationen betrachtet werden müssen, werden von myblog.de natürlich weiterhin gehostet.
Auch alle Artikel des populären politblog.net, an dem ich auch zeitweise mitarbeitete, sind von den aufmerksamen Bloggern von mein-parteibuch.com gecacht worden.
No chance!
Kein Geld ausgeben für Massenmord!
Bei Waren aus Israel beginnt der EAN-Code mit 729.
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Ein Lied für Gaza
geht um die Welt:
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We will not go down
In the night, without a fight
You can burn up our mosques
and our homes
and our schools
But our spirit will never die
We will not go down
In Gaza tonight
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URL
Informiert euch selbst! Misstraut den Medien der Massenmordpropaganda!
Hier wird zensiert!
Ich bin von meiner bisherigen Handhabung von Kommentaren in meinem Blog abgewichen. Antisemitische, antijüdische, zionistische, antipalästinenische, antiarabische, antiislamische und sonstige faschistischen und volksverhetzenden Posts werden kommentarlos gelöscht.
Sucht euch andere Plätze, ihr Gesindel!
Diese Webseite wird sich jederzeit gegen jede "völkische" oder rassistische Interpretationen von Geschehnissen wenden. Verantwortung für Untaten tragen keine abstrakten "Völker", sondern stets konkrete Menschen mit Namen und Adresse. Diese müssen zur Verantwortung gezogen werden! Mit Herrenmenschen - Ideologien wird in diesem Blog nicht mehr diskutiert. Dieser Blog steht zudem stets und unwiderruflich auf Seiten von "Untermenschen" gegen "Herrenmenschen" (wie auch immer sie sich titulieren mögen), und zwar so lange es solche Systeme und Ideologien gibt. Hierbei wird es KEINE "Ausgewogenheit" geben.